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Blended Learning @ FB7

Kategorie: ‘Didaktik’

Talk Lehre 2016 – Qualitätssicherung und -management in Studium und Lehre

02. November 2016 | von M. Wernerus

Bereits zum sechsten Mal fand der Talk Lehre am 29. Juni 2016 statt, an dem rund 200 Gäste sowie Hochschulangehörige teilnahmen. Den Anfang machten der Vortrag “Qualitätsmanagement in Studium und Lehre – Muss oder Mode?” von Professor Philipp Pohlenz sowie Professor Robert Schmitts Vortrag zum Qualitätsmanagement an der RWTH.

Der zweite Teil der Veranstaltung umfasste Vorträge zu ausgewählten Projekten und Best-Practice-Beispielen aus der Lehre der RWTH – von “Motivation, Mitmachen, Medien – Lehre für die Nutzer gestalten” von Professor Jan Borchers bis hin zu dem Projekt Speak up! von Professorin Stella Neumann mit neuen Wegen zur Verbesserung des Englisch-Sprechens von Schülerinnen und Schülern.

mflAuch dieses Jahr diente eine Posterausstellung dazu, innovative Lehr- und Lernprojekte zu präsentieren.

Die Vortragsfolien und Videos zu den Vorträgen des Talk Lehre 2016 stehen mittlerweile Online zur Verfügung.

 

 

 

Aachener Didaktiktag 2016

02. November 2016 | von M. Wernerus

Am 18. November findet in der Katholischen Hochschulgemeinde KHG von 13:30 bis 18:00 Uhr die Fachtagung und LehrerInnenfortbildung Aachener Didaktiktag 2016 statt. Das diesjährige Motto lautet “FutureLab – Schule der Zukunft gemeinsam gestalten” und legt den Fokus auf die Kooperation von Schule und Hochschule.

Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und Hochschule werden mit Hilfe einer Podiumsdiskussion, diversen Informationsständen sowie allgemeinen, aber auch fachspezifischen Workshops vorgestellt und weiterentwickelt. Ziel ist es, Konzepte für die “Schule der Zukunft” zu entwickeln, die das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Wissenschaft wecken und stärken.

Lehrerinnen und Lehrer haben die Möglichkeit, ihre Teilnahme als Lehrerfortbildung bescheinigen zu lassen. Eine Anmeldung zum Aachener Didaktiktag 2016 ist noch bis einschließlich Sonntag, 14.11.2016, möglich.AachenerDidaktikTag2

Viel Potenzial für digitale Lernszenarien

08. März 2016 | von Administrator

Digitale Elemente haben längst Einzug in die Lehre an den Hochschulen gehalten. Je nach Fach und Lehrperson unterscheiden sich das Ausmaß, in dem digitale Elemente eingesetzt werden und die konkrete Ausgestaltung allerdings deutlich.

Die Themengruppe „Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien“ des Hochschulforums Digitalisierung hat eine strukturierte Bestandsaufnahme der verwendeten digitalen Elemente und digitalisierter Lernformate erstellt. Zu diesem Zweck wurden über einschlägige Konferenzen und Fachzeitschriften insgesamt 254 internationale Fallstudien gesammelt und ausgewertet. Es wurden acht digitalisierte Lernszenarien identifiziert.

Szenarien

Digitalisierte Lernszenarien. Hochschulforum Digitalisierung CC-BY-NC

  • Szenario 1 „Anreicherung“ umfasst einfache Formen des Hinzufügens digitaler Komponenten zu Lehrveranstaltungen, ohne, dass die Präsenzlehre substantiell verändert wird
  • Szenario 2 „Integration“ beschreibt konventionelles Blended Learning, bei dem sich Präsenzlehre und digitalisierte Inhalte ergänzen.
  • Szenario 3 „Online-Lernen“ beschreibt ein Format, bei dem keine Präsenzlehre stattfindet.

Während sich diese drei Szenarien genseitig ausschließen, können die restlichen fünf Szenarien mit anderen kombiniert werden.

  • Szenario 4 „Interaktion und Kollaboration“ beschreibt verschiedene Formen der Zusammenarbeit durch den Einsatz digitaler Werkzeuge.
  • Szenario 5 „Offene Bildungspraxis“ behandelt die Nutzung von OER.
  • Szenario 6 „Spiel und Simulation“ schließt alle Lernformate ein, die auf digitalisiertem Spielen basieren.
  • Szenario 7 „Personalisierung“ beschreibt die individuelle Anpassung der Lernformate.
  • Szenario 8 „Selbststudium“ umfasst die digitale Unterstützung des Selbststudiums.

Detaillierte Informationen zu Chancen und Risiken der einzelnen Lernszenarien lassen sich in der Studie nachlesen.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass digitalisierte Lernelemente und -formate ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten bieten, die an deutschen Hochschulen bislang nur zurückhaltend genutzt werden.

Tag der Lehre am IPW

18. November 2015 | von Administrator

Tag der Lehre BildDas Institut für Politische Wissenschaft der RWTH richtet am 25.11.2015 den Tag der Lehre aus. Von 14-19 Uhr finden Vorträge und eine Podiumsdiskussion statt. In diesem Jahr liegt ein Fokus auf innovativer Lehre mit Hilfe von Blended-Learning-Szenarien

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Tag der Lehre Programm

Wie geht zeitgemäßes “Historytelling”?

09. November 2015 | von Administrator

HistorytellingDas Storytelling ist eine oft eingesetze Methode für den Geschichtsunterricht, insbesondere in der Grundschule und der Sekundarstufe I. Wie lassen sich digitale Tools in diese Methode integrieren und was ist bei der Konstruktion von Erzählungen zu beachten? Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Thomas Hellmuth, Didaktiker für Geschichte und politische Bildung an der Universität Salzburg im Rahmen der BPB Werkstatt Digitale Bildung in der Praxis. Der Beitrag ist hier zu finden – und dürfte auch für die Hochschullehre fruchtbare Anregungen bieten.

Online-Kommunikation in der Lehre

05. August 2015 | von Administrator
In vielen Lehrveranstaltungen gehören Wikis oder Foren als Möglichkeiten zum Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden bereits zum Standardprogramm. Die Beteiligung insbesondere in Foren lässt allerdings häufig zu wünschen übrig.
Wenn Lehrende in ihrem allerersten Online-Begleitkurs ein Forum eingerichtet haben, sind sie von eventuell ausbleibenden Beiträgen der Studierenden enttäuscht. Hat denn niemand inhaltliche Fragen oder Kommentare? Und wenn dann eine Frage kommt – warum geht es dann meist um die Prüfungen am Ende des Semesters? Und warum kommen trotzdem so viele in die persönliche Sprechstunde?

Diesen Fragen geht Dr. Michael Gerth im Blog des Zentrums für multimediales Lehren und Lernen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nach.

Zentrale Service-Einrichtung “Medien für die Lehre”

19. Mai 2015 | von Administrator

Durch den Einsatz innovativer Lehrformate, beispielsweise Lehrvideos oder Planspiele, lassen sich Lehrveranstaltungen gleichzeitig interessanter, flexibler und effizienter gestalten. Die Umsetzung dieser Konzepte ist allerdings oft mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden.

mflAus diesem Grund wurde nun die zentrale Servicestelle „Medien für die Lehre“ (MfL) eingerichtet, die bestehendes Know-how aus der gesamten Hochschule unter einem Dach vereint.

Die zentrale Einrichtung unter der Leitung von Dr. Marcus Gerards und Sebastian Knoth unterstützt alle Lehrenden der RWTH bei der Konzeption und Umsetzung innovativer Blended-Learning-Formate.

Bei der Umgestaltung einer Lehrveranstaltung nach dem Flipped Classroom Prinzip übernimmt das MfL-Team beispielsweise die Aufnahme und professionelle Aufbereitung der Videosequenzen. So können sich die Lehrenden Inhalte und Didaktik konzentrieren und eine eigene Video-Ausrüstung muss auch nicht eigens angeschafft werden.

Die Servicestelle berät und unterstützt die Dozierenden ebenfalls bei der Konzeption und Umsetzung von elektronischen Prüfungen. Der Ansprechpartner hierfür ist weiterhin Herr Mazdak Karami.

Alle Lehrenden sind eingeladen, sich bei der Planung neuer Formate an das MfL-Team zu wenden. Kontaktmöglichkeiten und alle weiteren Informationen finden sich auf der neuen Webseite.

Medien für die Lehre
Kackertstraße 7
52072 Aachen
Tel.: 0241 80 98164 oder 98163

 

Das ExAcT Zertifizierungsprogramm

28. April 2015 | von Administrator

logo_exactDie Hochschuleinrichtung ExAcT – Center of Excellence in Academic Teaching bietet Qualifizierungsprogramme für Lehrende an der RWTH Aachen an.

Zu diesem Zweck wurde das Zertifizierungsprogramm “Excellence in Academic Teaching” geschaffen. In den drei Stufen der Weiterbildung können nacheinander die Zertifikate Basics, Extensions und Advanced erworben werden.

Das ExAcT Zertifikat basics richtet sich an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die am Beginn ihrer Lehrtätigkeit stehen. Dabei werden neben dem Besuch der drei Seminare auch Informationen zur Blended-Learning-Strategie der RWTH Aachen angeboten und ein persönliche Lehrportfolios erstellt.

Aufbauend darauf können Lehrende ihr Wissen mit dem Zertifikat extensions weiter ausbauen. Dabei nehmen die Teilnehmer nicht nur an weiteren Seminaren, sondern auch an der kollegialen Hospitation teil und bauen ihr persönliches Lehrportfolio weiter aus.

Abschließend kann im Rahmen des ExAcT Zertifikats advanced eine eigene Lehrveranstaltung evaluiert und neu konzipiert werden. Durch professionelle Hilfe und kollegiale Beratung kann die eigene Lehre so optimiert werden. Abschließend wird das persönliche Lehrportfolio per Peer-Review abgeschlossen.

Das ExAcT Zertifizierungsprogramm steht allen Lehrenden der RWTH Aachen offen. Weitere Informationen finder sich auf der ExAcT-Webseite.

Von schwarzen Löchern und blinden Flecken in der Medienpädagogik

24. April 2015 | von Administrator

Bei der Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE, die im März an der RWTH stattfand, sprach Dr. Sandra Hofues über “Schwarze Löcher, blinde Flecken, konzeptionelle Leerstellen. Zum Stand einer Medienbildung an der Hochschule”. Auf Ihrer Webseite hat sie nun die Vortragsfolien veröffentlicht.

Aus dem Abstract: “Medienpädagogische Tätigkeiten  an der Hochschule zeichnen sich derzeit  durch einen mediendidaktischen  Schwerpunkt aus, welcher den Einsatz von  digitalen Medien und  Technologien für das Lehren und Lernen anvisiert  und im Wesentlichen  Konzepte befördert, die das Lehren und Lernen unter  Zuhilfenahme dieser  Werkzeuge (vermeintlich) besser machen […]. […]  Schwarze Löcher  zeigen sich z.B. dahingehend, dass eine Orientierung an  einer  normativ-emanzipatorischen Bildungsidee oder an ‚Bildung durch   Wissenschaft’ […] in der Diskussion um ‚die’ Medien eher verschwindet.   Ausgehend vom Bildungsverständnis ergeben sich ebenfalls blinde Flecken   der Beschäftigung mit und über Medien, sodass soziales Handeln in, mit   und durch Medien an der Hochschule wenig betrachtet wird.”

Die Folien und Abstracts aller weiteren Vorträge der Veranstaltung finden sich auf dem Tagungsblog.

ETS: Sechster Aufruf zur Einreichung von Projektideen

02. April 2015 | von C. Wenzel

eBook_invers_kleinSeit dem 1.4. sind die Lehrenden der RWTH wieder aufgerufen, sich mit Anträgen zur Verbesserung der Lehr-und Lernbedingungen am ETS-Wettbewerb zu beteiligen. Interessenten haben die Möglichkeit, bis zum 19. Mai 2015 Ihre Anträge einzureichen.

Da Blended Learning in der Lehre von verschiedenen RWTH-eigenen Servicestellen und -Initativen gefördert wird (z.B. durch die Blended-Learning-Initiative der RWTH, die Einrichtung der neuen Servicestelle „Medien für die Lehre (MfL)“, ExAcT, das IT Center, das AVMZ und das CiL) hat die Ausschreibung im diesjährigen Wettbewerb keinen expliziten Schwerpunkt, sondern ist themenoffen. Vor der Projekteinreichung werden die Interessenten daher gebeten zu prüfen, ob ggf. eine der Servicestellen zumindest Teile der Idee umsetzen kann.

Wie immer sind natürlich didaktisch-innovative Projektideen sehr gern gesehen. Die Übertragung von Best Practice aus anderen Bildungseinrichtungen ist ebenso erlaubt und erwünscht. Die ETS-Projekte sollen möglichst viele Studierende erreichen sowie ein eigenständiges Lernen ermöglichen.

Bitte beachten Sie nicht nur die diesmal recht kurze Frist (s.o.), sondern auch, dass es eine neue ETS-Ansprechpartnerin gibt: zuständig ist neuerdings Vera Eckers (Tel. 20799). (Anja Fitter hat in der neuen Servicestelle „Medien für die Lehre“ die Fakultätsbetreuung übernommen.)

Hier finden Sie zum Download a) das Aufrufschreiben, b) die Anleitung zur elektronischen Antragseinreichung und c) die Beschreibung des Auswahlverfahrens.