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Blended Learning @ FB7

Kategorie: ‘L²P’

E-Learning und Urheberrecht

22. April 2016 | von Harald Jakobs

Sie sind unsicher, ob und in welcher Weise Sie Ihren Studierenden urheberrechtlich geschützte Materialien oder Auszüge daraus zugänglich machen dürfen? Dann schauen Sie sich doch einmal das folgende Video von Prof. Dr. Michael Beurskens an. Darin fasst der Urheberrechtsexperte vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn einige zentrale Aspekte zu Urheberrecht und E-Learning im Hochschulbereich gut verständlich zusammen.

Eine ausführliche Einführung in die Thematik gab Prof. Beurskens 2015 im Rahmen des Lunch Lehre und einer daran anschließenden Schulung aus dem ExAcT-Qualifizierungsprogramm. Die hierbei besprochenen Materialien mit den einschlägigen Bestimmungen und ihrer Erläuterung sind in Form eines Merkblatts allen Blended Learning-Ansprechpersonen der Hochschule zur Verfügung gestellt worden.

In L²P steht Ihnen im Übrigen das Literaturmodul zur Verfügung, um einen digitalen Semesterapparat mit Auszügen aus Forschungsliteratur zusammenzustellen. Sie können darin eine Literaturliste pflegen und per Knopfdruck die Universitätsbibliothek beauftragen, den gewünschten Titel als PDF-Dokument bereitzustellen. Die Bibliothek prüft dann, ob eine Digitalisierung urheberrechtlich in Ordnung ist, digitalisiert den gewünschten Titel bzw. Auszüge daraus als PDF und führt die anfallenden Gebühren ab. Sollte es ein digitales Angebot des Verlages geben, erstellt die Bibliothek kein PDF, sondern verlinkt – sofern das Angebot lizenziert wurde – auf das entsprechende Angebot. Eine Anleitung zum Literaturmodul finden Sie hier.

Update der RWTH App

13. April 2016 | von Administrator
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Foto: IT Center

Die neue Funktion der datenschutzgerechten Anzeige von Prüfungsergebnissen im L²P ist jetzt auch in der RWTH App verfügbar. Vor kurzem wurde das Update, das auch weitere Verbesserungen in der Benutzung des L²P beinhaltet, an die App Stores ausgeliefert.

Das IT Center ist weiterhin für Verbesserungsvorschläge dankbar. Wer neue Versionen der App bereits früher testen möchte, kann sich übrigens beim Servicedesk als Betatester anmelden.

Die App ist kostenlos für Android, iOS und Windows Phone verfügbar.

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Prüfungsergebnisse datenschutzkonform veröffentlichen mit L²P

29. Februar 2016 | von Harald Jakobs

Mit dem neuen Modul Prüfungsergebnisse bietet Ihnen L²P ab sofort die Möglichkeit, Prüfungsergebnisse datenschutzkonform bekanntzugeben. Manager sehen darin alle Ergebnisse, die Studierenden jeweils nur ihre eigenen Ergebnisse (Noten und optional Punkte). Für Betreuer ist das Modul nicht sichtbar.

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Abb. 1: Managersicht

 

Als Ergänzung zu den Noten können Manager das Notenschema mit den Punktegrenzen hinterlegen und automatisch generierte Grafiken mit der Notenverteilung anzeigen. Notenschema und Notenverteilung sind für die Studierenden ebenfalls sichtbar.

Veröffentlichungsoptionen

Das Modul bietet Ihnen zwei Optionen, die Ergebnisse zu verwalten und zu veröffentlichen. In beiden Fällen bilden die Prüfungslisten, die aus HISPOS im CSV-Format exportiert werden können, die Grundlage.

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Abb. 2: Studierendensicht

Bei Option 1 importieren Sie die Prüfungsliste noch ohne Noten nach L²P und verwalten danach die vorläufigen Ergebnisse direkt online in L²P. Dort tragen Sie die Noten ein und ergänzen optional die erreichte Punktzahl für einzelne Aufgaben und/oder die Gesamtpunktzahl. Nach Klausureinsicht und Aktualisierung der Ergebnisse in L²P exportieren Sie die Daten als CSV-Datei. Mit dieser melden Sie die finalen Noten in HISPOS.

Bei Option 2 verwalten Sie die Ergebnisse (Noten und optional Punkte) zunächst in der CSV-Datei aus HISPOS und importieren die Daten erst danach zur Bekanntgabe der Ergebnisse nach L²P. In der Klausureinsicht aktualisieren Sie die Daten in der CSV-Datei und importieren diese schließlich zur Meldung der finalen Noten nach HISPOS.

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Umfrage zur Usability des L²P

17. Februar 2016 | von Administrator

i9 cilDas CiL führt zurzeit eine Umfrage zur Benutzerfreundlichkeit des L²P durch. Hier kann jeder mit nur wenigen Klicks mithelfen, die Plattform weiter zu verbessern. Die Umfrage dauert maximal zehn Minuten und kann anonym ausgefüllt werden.

Hier geht’s zur Umfrage.

Blended Learning mit L²P – Teil 8: Funktionalität erweitern mit Hilfe der L²P-API und Drittsystemintegration

29. Januar 2016 | von Harald Jakobs

Teil acht der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der L²P-API und Drittsystemen. Beides lässt sich dazu verwenden, die bestehende Funktionalität der Plattform zu erweitern, um z.B. bestimmte Lehrszenarien besser zu unterstützen.

API

L2PEine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um diese an das System anzubinden und Daten aus ihm zu beziehen. Auch L²P verfügt über eine dokumentierte API, die permanent weiterentwickelt wird. Das erlaubt interessierten Entwickler_innen, vielseitige eigene Anwendungen zu entwickeln, die Daten aus L²P verarbeiten und die Funktionalität der Plattform erweitern, z.B. mobile Apps. Aktuelle Beispiele sind der L²P-Teil der RWTHApp, die Android-App MyL2P, die anders als die RWTHApp nahezu Vollzugriff auf die L²P-Funktionen bietet, und die Desktopsoftware Sync-my-L2P, mit der sich Lernmaterialien, Übungsblätter und andere Dokumente per Knopfdruck mit dem eigenen Computer synchronisieren lassen.

Nachdem sie sich im IT Center erfolgreich als Entwickler_in registriert haben, können Studierende und andere Interessenten eigene Anwendungen programmieren und die API nutzen. Der Anschluss an L²P erfolgt über das Standard-Authentifizierungsverfahren OAuth2. Nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule kann die Anwendung zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

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Blended Learning mit L²P – Teil 7: Zusammenarbeit fördern mit Wiki und Gruppenbereich

13. Januar 2016 | von Harald Jakobs

In Teil sieben der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir mit Wiki und Gruppenbereich zwei Kollaborationswerkzeuge. In einem Wiki kann man z.B. (gemeinschaftlich) einen Wissenspool zur Veranstaltung aufbauen oder Projektarbeit dokumentieren. Der Gruppenbereich gibt Studierenden Freiraum zur selbständigen Zusammenarbeit und bietet zugleich Lehrenden die Option, Lehrszenarien mit Gruppenarbeit besser zu unterstützen.

Wiki-Seiten

Wiki-Seiten ermöglichen es einer Gruppe, online gemeinsam Texte zu verfassen, ihre Entstehung anhand der gespeicherten Versionen der Seite zu verfolgen und gegebenenfalls ältere Versionen wiederherzustellen. Aus- und Einchecken der Seiten vor bzw. nach dem Bearbeiten verhindern dabei, dass Änderungen durch paralleles Arbeiten gegenseitig überschrieben werden.

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Mit Wiki-Seiten können Studierende z.B. ihre Arbeit an einem Gruppenprojekt dokumentieren, gemeinsam ein Skript zur Veranstaltung erstellen oder einen Wissenspool in Form eines Glossars oder einer Linkliste. Dozierende können eine FAQ und Informationen zu einer Veranstaltung und zur begleitenden Prüfung einstellen (s. Abb. 1) oder das Ergebnis einer Feedbackumfrage nach dem Modell des One Minute Paper dokumentieren.

Gruppenbereich

Wiki-Seiten können von allen Personen im Lernraum gleichermaßen bearbeitet werden. Gruppen und die damit verbundenen Arbeitsplätze sind hingegen voneinander getrennt.

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Blended Learning mit L²P – Teil 6: Übungen anbieten mit dem Übungsbetrieb

04. Januar 2016 | von Harald Jakobs

Teil sechs der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit einem weiteren Assessment-Werkzeug: dem Übungsbetrieb. Anders als die elektronischen Selbsttests werden die Übungen hier nicht automatisch vom System korrigiert, sondern manuell von Tutorinnen und Tutoren oder den Lehrenden selbst.

assignementsManager_innen erstellen zunächst ein digitales Übungsblatt, das die Aufgaben für die Studierenden enthält. Es kann zeitgesteuert veröffentlicht werden und enthält eine Deadline.

Nach Veröffentlichung laden die Studierenden das Übungsblatt und die darin enthaltenen Aufgabendokumente herunter, erstellen einzeln oder als Gruppe eine Lösung und reichen diese wieder online im Übungsbetrieb ein. Sobald die Deadline erreicht ist, können keine neuen Lösungen eingereicht und bereits bestehende Lösungen nicht mehr bearbeitet werden.

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Blended Learning mit L²P – Teil 5: Elektronische Selbsttests

17. Dezember 2015 | von Harald Jakobs

Teil fünf der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit elektronischen Selbsttests. Sie ermöglichen Feedback zum Lernstand der Studierenden und eignen sich gut zur Förderung kontinuierlichen Lernens.

Insgesamt gibt es drei Einsatzbereiche:

  • Diagnostische E-Tests: Sie dienen gerade am Anfang eines Semesters dazu, den Leistungsstand einer Gruppe zu bestimmen.
  • Formative E-Tests: Dies sind lernbegleitende, mit individuellem Feedback versehene Selbsttests, mit denen die Studierenden ihren Lernfortschritt kontinuierlich selbständig kontrollieren können. Der Wissensaufbau lässt sich so effektiv fördern. Die E-Tests in L²P zielen vor allem auf diesen Einsatzzweck.. Hiermit verwandt sind Szenarien, in denen E-Tests zur Prüfungszulassung oder zum Bonuspunkteerwerb eingesetzt werden.
  • Summative E-Tests: Sie werden am Ende eines Semesters zur Leistungsbewertung eingesetzt. Diese elektronischen Prüfungen sind mit der E-Testkomponente in L²P aus rechtlichen und technischen Gründen nicht möglich. Die RWTH stellt hierfür jedoch mit OPS ein separates, nicht an L²P gekoppeltes System bereit. Mehr Informationen zu elektronischen Prüfungen an der RWTH Aachen erhalten Sie in der Einrichtung Medien für die Lehre bei Herrn Mazdak Karami.
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Abb. 1: Beispiel eines E-Tests (Studierendenperspektive)

Die elektronischen Selbsttests in L²P nutzen das Quizmodul der Open-Source-Lernplattform Moodle, das in L²P integriert ist. Dieses Modul bietet einen großen Umfang an Aufgabentypen und Testeinstellungen, um den Leistungsstand und Lernfortschritt der Studierenden sichtbar zu machen.

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Wanted: Der neue Steckbrief im L²P

14. Dezember 2015 | von Harald Jakobs

Das EMU-Team (ErwartungsManagement @ RWTH Aachen University) ist ein Studierendenprojekt, das die Erwartungen der Dozierenden mit denen der Studierenden abstimmt.  Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit dem CiL ein Instrument zur Verbesserung der Lehre entwickelt: Der Steckbrief in L²P.

steckbriefDer Steckbrief informiert über eine spezifische Veranstaltung, indem er einzelne Aspekte, wie Informationen über Dozierende, Ansprechpartner_innen, organisatorische Aspekte, Themen, E-Test und Serious Games, Hinweise zu Lernstrategien etc., zusammenfasst.

Die Vorteile des Steckbriefes sind:

  • Verringerung des Organisationsaufwands für die Dozierenden
  • Komprimierte Darstellung der Struktur der Veranstaltung für Studierende
  • Weiterempfehlungen für die Veranstaltung von Studierenden aus früheren Semestern
  • Einblicke in den Forschungsschwerpunkt des jeweiligen Institutes bzw. des Dozierenden
  • Kooperation zwischen Dozierenden und Studierenden durch Diskussionen zu möglichen Veranstaltungsthemen
  • Steigerung der Motivation und des Interesses durch Serious Games und E-Tests

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CiL-Workshop zu semesterunabhängigen und anonym zugänglichen L²P-Lernräumen

08. Dezember 2015 | von Harald Jakobs

Auf Einladung des CiL versammelten sich am 5. November 2015 die Blended Learning-Ansprechpartner_innen der Fakultäten und Vertreter_innen der Fachschaften zu einem Workshop zu semesterübergreifenden und anonym zugänglichen Lernräumen in L²P. Anlass für den Workshop war der bereits häufiger von L²P-Nutzer_innen an das CiL herangetragene Wunsch nach Lernräumen ohne Semesterbindung sowie nach der Möglichkeit, z.B. Lernmaterialien im Sinne einer besseren Sichtbarkeit der Lehre einem weltweiten Publikum ohne den üblichen L²P-Login zugänglich zu machen.

semesterunabhaengige-lernraeumeDer Leiter des CiL, Prof. Dr. Ulrik Schroeder, erläuterte den Teilnehmer_innen in einer einführenden Präsentation die bisherigen Überlegungen und welche Ebenen bei der Umsetzung semesterunabhängiger und (in Teilen) weltweit zugänglicher Lernräume zu berücksichtigen sind. So ist eine für die semesterunabhängigen Lernräume zu klärende Frage, ob es wie bei den Standardlernräumen eine Anbindung an CAMPUS gibt, die sowohl das Anlegen von Lernräumen als auch das Buchen von Teilnehmer_innen beeinflusst. Bei den anonym zugänglichen Lernräumen ist zu klären, welche Bereiche eines Lernraums für weltweiten Zugriff geöffnet werden können und sollen.

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