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Blended Learning @ FB7

Kategorie: ‘Tools’

Online-Wörterbuch zur höfischen Dichtersprache um 1200

13. Februar 2017 | von M. Wernerus

woerterbuch-zur-hoefischen-dichtersprache-um-1200Seit dem Sommersemester 2015 befindet sich das Online-Wörterbuch zur höfischen Dichtersprache um 1200 im Aufbau. Es handelt sich um ein Internetportal der Professur für “Germanistik/Mediävistik” am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen University, das von den Blended-Learning-Initiativen finanziell unterstützt wird. Das Wörterbuch wird sukzessive erweitert und revidiert, ist aber bereits seit 2015 nutzbar.

Besonders in der Studieneingangsphase soll das Internetportal helfen. Zwar sind alle historischen Wörterbücher der deutschen Sprache inzwischen online im Wörterbuchnetz verfügbar, doch ihre sinnvolle Nutzung stellt sich besonders für StudienanfängerInnen als sehr schwierig dar.

Zentrale, semantisch sehr ‘aufgeladene’ Wörter, die immer wieder in der höfischen (Ritter-) Epik sowie Lyrik (vor allem Minnesang) auftreten, wurden ausgewählt. Das Online-Wörterbuch informiert nicht nur über deren Bedeutungsherkunft, sondern auch über ihre Verwendung in verschiedenen Textsorten im 12. und 13. Jahrhundert. Kleine Textbeispiele inklusive Übersetzungen sollen der Sensibilisierung der BenutzerInnen dienen.

Der Einsatz eines Audience Response Systems am Beispiel ARSnova – ein kurzer Praxisbericht

25. Januar 2017 | von Administrator

(Projekt gefördert im Rahmen des Blended Learning-Förderprogramms der RWTH, BL&ETS 14-17)

Fragen wir Studierende nach ihrer Meinung über das klassische Vorlesungsformat, so kritisieren sie oftmals ihre fehlende Einbindung durch die Dozierenden bzw. nicht ausgeschöpfte Interaktionsmöglichkeiten, was sich wiederum auf Lehr- und Lernerfolge niederschlägt. Einen Ansatz, um den Studierenden eine solche Möglichkeit der Aktivierung und Partizipation zu bieten, stellt der Einsatz eines Audience Response System (ARS) dar. Allgemein wird darunter ein Medium verstanden, welches auf die Interaktion zwischen Dozierendem und Studierenden abzielt. Das Angebot solcher Systeme ist vielfältig; unser Team hat sich nach eingehender Prüfung für das Produktangebot der TH Mittelhessen, ARSnova, entschieden.

devicesBei ARSnova handelt es sich um ein frei verfügbares ARS, das browserbasiert ist und auf Open-Source-Basis funktioniert. Somit können es Studierende per Windows-Laptop oder Android-Smartphone/Tablet direkt verwenden; zudem ist es nutzerfreundlich gestaltet. Die einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein eines Webbrowsers. Durch das Erstellen von sogenannten Sessions innerhalb des Angebots kann der Dozierende für jede Veranstaltung einen eigenen Lernbereich erstellen, der mit Inhalten gefüllt werden kann. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines solchen Lernbereichs sind tatsächlich sehr umfangreich. So können verschiedene Frageformate genutzt werden, um den Lernstand der Studierenden zu überprüfen – von klassischen Multiple-Choice-Fragen bis zu bildbasierten Fragen. Außerdem kann der Fokus nicht nur auf den Lernstand, sondern vor allem auf Feedback für den Dozierenden gelegt werden. Somit bietet ARSnova vielfältige Einsatzszenarien, von denen sowohl die Studierenden als auch die Dozierenden profitieren können.

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Neues E-Learning-Portal “Studiport”

05. Dezember 2016 | von M. Wernerus

Seit Anfang November gibt es eine neue digitale Lernplattform für StudienanfängerInnen: Studiport heißt das E-Learning-Portal, das den Übergang von Schule zu Hochschule mit Hilfe von Online-Lerneinheiten unterstützen soll. Diese Online-Kurse stellen für Studierende eine kostenlose Möglichkeit dar, ihr Schulwissen aufzufrischen sowie spezifische Defizite zu beseitigen. Bisher werden E-Learning-Kurse in den Bereichen “Mathematik” sowie “Sprach- und Textverständnis” angeboten, doch bis 2018 sollen auch Lernmaterialien und Tests für die Bereiche Physik sowie Lernstrategien- und -techniken folgen. Wissenstests als Kontrolle für den erreichten Lernstand sind bereits für 2017 geplant.

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Es handelt sich um ein NRW-weites Drittmittelprojekt, das vom Misterium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) in NRW gefördert und von der Ruhr-Universität Bochum koordiniert wird. Offiziell freigeschaltet wurde der Studiport von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Rahmen der Tagung “Erfolgreich studieren mit E-Learning” an der RWTH Aachen. Schließlich unterstützte die RWTH neben verschiedenen Hochschulen aus NRW die Entwicklung der Online-Lerneinheiten: So war das Schreibzentrum für die Erstellung der Online-Lerneinheit “Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten”, die die Lernmodule “Literaturrecherche”, “Textaufbau”, “Zitation” sowie “Textüberarbeitung” umfasst, zuständig.

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Fit4Study – Tools für eine erfolgreiche Studienorganisation

25. Oktober 2016 | von Administrator
pexels-photo-28462Das E-Book Fit4Study – Hilfreiche Tools für eine erfolgreiche Studienorganisation eröffnet Interessenten (insbesondere Studienanfängern) unter Berücksichtigung aktueller psychologischer Forschung konkrete Tipps für eine gelungene Studienorganisation.

Erfahrungswerte zeigen, dass Studierende sich mehr Orientierung in Bezug auf den Einsatz von digitalen Medien in ihrem eigenen Studium wünschen (z.B. Aufbereitung von Lernstoff, Gruppenarbeiten, etc.). In diesem Sinne bietet das E-Book vielfältige Anregungen, welche digitalen Tools Studierende zur Unterstützung des individuellen Studienverlaufs einsetzen können.

Neue App findet freie Lernplätze

05. April 2016 | von Administrator

fertigFast alle Studierenden kennen das Problem: Die Bibliothek quillt über und oft braucht es mehrere Anläufe, bis man einen Lernraum mit freien Plätzen gefunden hat. Diesem Problem haben sich Sebastian Gieschen und Sebastian Mühr mit ihrer App Study Spots angenommen.

Eine mobile App, die Lernräume übersichtlich auf einer Karte anzeigt ist für sich keine besondere Innovation. Wir haben an dieser Stelle bereits RWTH Rooms vorgestellt, und auch die offizielle RWTH App zeigt eine Liste aller verfügbaren Lernräume an. Die neue App erweitert diese Funktion allerdings um ein besonders interessantes Feature: In Kooperation mit dem IT Center kann sie über das WLAN die Anzahl der freien Plätze in einem Lernraum abschätzen. „Das ITC ermittelt die Benutzeranzahl der angemeldeten Geräte an den Access Points in den Räumen der RWTH. Diese Daten nutzt Study Spots um zu sehen, wie viele Geräte in den Lernräumen sind und ermittelt damit die Auslastung der Räume“, beschreibt Gieschen die Funktionsweise der App.

Die erforderliche Mithilfe des IT Centers war bei der Entwicklung kein Problem: „Die Zusammenarbeit mit dem ITC funktioniert einwandfrei. Ich habe einen Ansprechpartner, der von der Idee von Anfang an begeistert war und mich bei auftretenden Problemen unterstützte und immer noch unterstützt. Wenn es einmal Serverprobleme oder Änderungen gibt, benachrichtigt er mich oder ich rufe ihn an und wir klären das Problem.“ berichtet der Entwickler

Die App ist für Android und iOS Geräte verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Blended Learning mit L²P – Teil 8: Funktionalität erweitern mit Hilfe der L²P-API und Drittsystemintegration

29. Januar 2016 | von Harald Jakobs

Teil acht der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P beschäftigt sich mit der L²P-API und Drittsystemen. Beides lässt sich dazu verwenden, die bestehende Funktionalität der Plattform zu erweitern, um z.B. bestimmte Lehrszenarien besser zu unterstützen.

API

L2PEine API ist ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Verfügung gestellt wird, um diese an das System anzubinden und Daten aus ihm zu beziehen. Auch L²P verfügt über eine dokumentierte API, die permanent weiterentwickelt wird. Das erlaubt interessierten Entwickler_innen, vielseitige eigene Anwendungen zu entwickeln, die Daten aus L²P verarbeiten und die Funktionalität der Plattform erweitern, z.B. mobile Apps. Aktuelle Beispiele sind der L²P-Teil der RWTHApp, die Android-App MyL2P, die anders als die RWTHApp nahezu Vollzugriff auf die L²P-Funktionen bietet, und die Desktopsoftware Sync-my-L2P, mit der sich Lernmaterialien, Übungsblätter und andere Dokumente per Knopfdruck mit dem eigenen Computer synchronisieren lassen.

Nachdem sie sich im IT Center erfolgreich als Entwickler_in registriert haben, können Studierende und andere Interessenten eigene Anwendungen programmieren und die API nutzen. Der Anschluss an L²P erfolgt über das Standard-Authentifizierungsverfahren OAuth2. Nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten der Hochschule kann die Anwendung zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung gestellt werden.

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Wie geht zeitgemäßes “Historytelling”?

09. November 2015 | von Administrator

HistorytellingDas Storytelling ist eine oft eingesetze Methode für den Geschichtsunterricht, insbesondere in der Grundschule und der Sekundarstufe I. Wie lassen sich digitale Tools in diese Methode integrieren und was ist bei der Konstruktion von Erzählungen zu beachten? Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Thomas Hellmuth, Didaktiker für Geschichte und politische Bildung an der Universität Salzburg im Rahmen der BPB Werkstatt Digitale Bildung in der Praxis. Der Beitrag ist hier zu finden – und dürfte auch für die Hochschullehre fruchtbare Anregungen bieten.

Neues L²P-Tool: Gradebook sucht Tester

28. September 2015 | von Administrator

L2PIm L²P steht mit dem Gradebook eine neues Tool zur Verfügung, mit dem Lehrende die Leistungen verwalten können, die Studierende im Laufe einer Veranstaltung erbringen müssen, um zu einer Modulprüfung zugelassen zu werden. Das können Übungsblätter und andere Leistungen sein, die mit Punkten bewertet werden, oder Leistungen, die mit einer Ja/Nein-Entscheidung als generell erbracht bewertet werden, wie Referate, Vorrechnen, Versuchsprotokolle, eine bestandene Hörsaalübung oder eine bereits bestehende Zulassung aus früheren Semestern. Die zu erbringenden Leistungen können im Gradebook an zentraler Stelle verwaltet werden. Zugleich werden sie transparent für die Studierenden, die somit jederzeit einsehen können, welche Leistungen von ihnen erwartet werden und wie der jeweils aktuelle Stand ihrer Vorleistungen ist.

Eine genauere Übersicht über alle Funktionen des Gradebook finden Sie in der Anleitung des CiL. Um das Tool an die Anforderungen und Bedarfe aller Fakultäten anzupassen, werden auch aus der Philosophischen Fakultät PrototypennutzerInnen gesucht. Wenn sie Interesse an der Nutzung der Funktion haben, melden Sie sich bitte bei Herrn Vlatko Lukarov vom CiL: lukarov@cil.rwth-aachen.de

 

 

E-Books online erstellen

21. September 2015 | von Administrator

E-Book-GeneratorWie kommt eigentlich das E-Book aufs Tablet? Zu diesem Zweck gibt es neben teurer Desktop-Software auch freie Alternativen, die ganz bequem im Browser benutzt werden können. Ein Beispiel dafür ist der E-Book-Creator.

Die Webanwendung bietet die Möglichkeit, Texte einzugeben und in Kapitel und Unterkapitel zu strukturieren. Bilder, Videos und Quizzes und können ebenfalls über die Weboberfläche hochgeladen und in das E-Book eingefügt werden.

Das fertige E-Book kann dann in den Formaten epub (offenes Format für E-Book-reader), mobi (Für Kindle), PDF und HTML exportiert werden und lässt sich somit auf fast jedem Gerät betrachten.

Genauere Erläuterungen zur Verwendung der einzelnen Funktionen und gleichzeitig ein Beispiel für die Ausgabe des Tools bietet die Anleitung, die selbst mit dem E-Book-Creator erstellt wurde. Darüber hinaus finden sich auf dem Youtube-Kanal einige kurze Videos zur Illustration.

Studi Crowd jetzt im L²P verfügbar

09. Juni 2015 | von Administrator

Bei Study Crowd handelt es sich um eine Applikation, die in bestehende L²P-Lernräume eingebunden werden kann. Mit Hilfe der App können Fragen zu Lernmaterialien für alle Lernraumteilnehmer sichtbar gestellt und beantwortet werden. Die Fragen können dabei an eine genau zu bestimmende Stelle innerhalb der Lernmaterialien plaziert werden, sodass direkt deutlich ist, worauf sich die jeweiligen Fragen und Antworten beziehen. Das Fragenstellen und -beantworten geschieht dabei unter einem Pseudonym. Eine kurze Demonstration der Funktionalitäten ist im obigen Video zu sehen.

Wenn Sie das Programm in Ihren L²P-Lernräumen (kostenlos) nutzen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an John Lammers.