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Blended Learning @ FB7

Kategorie: ‘externe Projekte’

Die Hochschulperlen werden digital

05. Januar 2015 | von Dirk Nettelnbreker

HSPERLENSeit 2010 stellt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft jeden Monat ein innovatives Projekt vor. Unter dem Titel Hochschulperlen werden Initiativen gesammelt, die Lehre, Forschung, Verwaltung oder das studentische Leben an den Hochschulen verbessern. Unter allen ausgewählten Projekten eines Jahres wird in einer Online-Abstimmung die Hochschulperle des Jahres gekürt.

Jetzt werden die Hochschulperlen digital. Es werden Projekte ausgewählt, die die Möglichkeiten digitaler Medien auf innovative Art und Weise nutzen. Die Abstimmung zur ersten Hochschulperle digital wird am 12. Januar 2015 starten.

Essaywettbewerb “Bildung heute. Bildungsideal einer digitalen Zeit”

09. Oktober 2014 | von Dirk Nettelnbreker

EssaywettbewerbDigitale Medien sind längst im Alltag der Schüler und Studierenden angekommen. Dieser Tatsache müssen sich auch alle Lehrenden sowie das gesamte Bildungssystem stellen. Doch wie muss und kann Bildung im digitalen Zeitalter aussehen? Zu diesem Thema haben der Stifterverband, das Hochschulforum Digitalisierung sowie die Initiative “Was bildet ihr uns ein?” nun einen Essaywettbewerb gestartet.

Bis zum 31.10.2014 können Essays mit einer Länge von bis zu 10.000 Zeichen eingereicht werden. Die Bewertung erfolgt durch eine vom Stifterverband eingesetzte Jury. Der erste Platz erhält ein Preisgeld von 1000€.

Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Linguistik in 60 Sekunden

16. April 2014 | von s.kohlhase

Linguistik in 60 SekundenInsbesondere in den ersten sprachwissenschaftlichen Vorlesungen beschäftigen die Studierenden viele Fragen. Wie transkribiert man richtig? Was ist eine Varietät? Und was versteht die Diskurslinguistik unter einem Korpus? Diese und andere Fragen werden in „Linguistik in 60 Sekunden“ beantwortet. Hierbei handelt es sich um eine Art videogestützte FAQ, in der in 60-sekündigen Screencasts spezifische Anliegen von Studierenden geklärt werden. In einem Interview mit dem Lehre-Blog der Uni Kiel erläutern die Beteiligten ihr Konzept.

„Linguistik in 60 Sekunden“ ist ein Projekt des Germanistischen Seminars an der CAU zu Kiel und stellt eine OER dar. Die Screencasts werden auf dem öffentlichen YouTube-Kanal des Projekts zur Verfügung gestellt. Bisher gibt es sieben Einheiten zu folgenden Themen:

  1. Notationen
  2. Sprachstufen des Deutschen
  3. Kardiologie
  4. Systematisches Bibliographieren
  5. Varietät
  6. Korpusbegriffe: Diskurslinguistik
  7. Kommunikative (Handlungs-)Absichten

Neben dem YouTube-Kanal gehören zur „Linguistik in 60 Sekunden“ auch eigene Auftritte bei Google+ und Facebook. Hier werden aktuelle Informationen sowie nützliche Infographiken zum Projekt veröffentlicht. Alle Neugierigen können sich den ersten Screencast direkt hier anschauen:

xMOOC SOOPAL startet am 26. März 2014

24. März 2014 | von s.kohlhase

SOOPAL_BannerSOOPAL (Sächsischer Open Online Course in OPAL) ist ein Weiterbildungsangebot, das sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hochschulen sowie Studierende richtet, die sich mit strategischen Entscheidungen in E-Learning-Projekten auseinandersetzen wollen. Der Kurs wird zu Beginn des Sommersemesters 2014 angeboten und erstreckt sich über acht Wochen. Die Auftaktveranstaltung findet am 26.03.2014 online statt.

Der erste sächsische Online-Kurs orientiert sich im Aufbau am xMOOC-Format und besteht aus Lernmodulen, Webinaren, Handreichungen, Checklisten sowie Videos. Der Umfang des Kurses beträgt 30 Arbeitseinheiten (durchschnittlich also 3,5 Stunden pro Woche) und findet ausschließlich virtuell statt. Durchgeführt wird SOOPAL auf der Lernplattform OPAL.

Die Einschreibung im SOOPAL-Kurs auf der Lernplattform OPAL ist ab sofort möglich. Die Teilnahme ist für alle Interessenten kostenlos und unkompliziert möglich. Weitere Hinweise zum Kurs und zur Nutzung der Plattform OPAL finden Sie auf dem SOOPAL-Blog sowie im SOOPAL-Kurs in OPAL. Für Rückfragen stehen Ihnen Anja Lorenz (TU Chemnitz) und Maria Müller (TU Dresden) gern zur Verfügung.

App fontes: neue App für Historiker

14. März 2014 | von s.kohlhase

Beschäftigen Sie sich – z.B. im Rahmen Ihres Studiums – mit historischen Schriftquellen? Dann könnten Sie von der web-basierten Applikation App fontes profitieren. Die mobile Version des Ad fontes-Lernangebots der Universität Zürich umfasst eine Auswahl an wissenschaftlichen Hilfsmitteln und Übungen für den Umgang mit historischen Schriftquellen – sowohl in lateinischer als auch deutscher Sprache.

Derzeit werden vier Hilfsmittel bereitgestellt, die im Umgang mit Archivalien zum Einsatz kommen:

  • Auflösen von Datierungen
  • Auflösen von Abkürzungen
  • Auflösen lateinischer Ortsnamen
  • Musteralphabete zu verschiedenen Schrifttypen

Die Übungen beinhalten folgende Trainingseinheiten:

  • Auflösen von Abkürzungen und einzelner Wörter
  • Typologische und chronologische Einordnung alter Schriften

Weitere Informationen und Hinweise zur Installation der App finden Sie auf der Website des Projekts.

Neue Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins zu OER

17. Januar 2014 | von s.kohlhase

Die neue Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins (HeLM) ist online! Open Educational Resources (OER) bilden das Titelthema des elften Hefts. Es deckt eine weite Bandbreite des Themas ab – angefangen bei Definitionsversuchen über urheberrechtliche Fragen bis hin zu diversen Beispielprojekten rund um die freien Bildungsmaterialien werden verschiedene Facetten der OER beleuchtet . Auch das Projekt „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (L3T) sowie das OpenLearnWare-Portal der TU Darmstadt, auf die wir hier im Blog bereits hingewiesen haben, werden in der aktuellen Ausgabe des HeLM thematisiert. Insgesamt bieten die Artikel eine Vielzahl an Denkanstößen und beinhalten Literaturhinweise sowie Links zu weiterführenden Informationen. Falls Sie sich also für OER interessieren und mehr über dieses aktuelle Thema erfahren möchten, lohnt sich ein Blick in das Hamburger eLearning-Magazin. Viel Spaß beim Stöbern!

 

 

E-Learning-MOOC der Universität Hildesheim

13. Januar 2014 | von s.kohlhase

„Collaborative E-Learning: Gemeinsam Wissen erarbeiten“ – unter diesem Motto haben Studierende der Universität Hildesheim  in Kooperation mit der Unternehmensberatung Accenture einen MOOC ins Leben gerufen, in dem Praxis und Theorie miteinander verknüpft werden sollen. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Hintergrund des Online-Kurses sind die durch das Web 2.0 veränderten Möglichkeiten des E-Learnings und Wissensmanagements. Als Studierender an einer Uni lernt man hierzu eine ganze Reihe Theorien. Doch sind diese Konzepte in der Praxis überhaupt anwendbar? Wie wird z.B. in Unternehmen Wissen gemanagt und ein selbstständiger Wissenserwerb unterstützt? Um diese und andere Fragen klären zu können, haben die Initiatoren des MOOCs ausgewählte Theorien und Modelle multimodal aufbereitet, um sie mit Ihnen zu diskutieren, zu ergänzen oder vielleicht sogar zu verwerfen. Als Kooperationspartner werden Mitarbeiter von Accenture an dem Kurs teilnehmen und ihre Expertise einfließen lassen. Der MOOC gliedert sich in die folgenden vier Themenblöcke, die immer donnerstags um 18 Uhr online veröffentlicht werden und anschließend zu einem gewünschten Zeitpunkt bearbeitet werden können:

  • E-Learning (16. Januar 2014)
  • Social Learning (23. Januar 2014)
  • Wissensmanagement (30. Januar 2014)
  • Wissensteilungsbarrieren (06. Februar 2014)

Weitere Informationen zum MOOC sowie den Kursplan finden Sie auf der Website der Veranstaltung. Hier können Sie sich auch direkt zum Kurs anmelden. Die erste Session startet am Donnerstag, den 16. Januar 2014 um 18 Uhr. Leiten Sie diese Informationen gerne auch an Ihre Studierenden sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen weiter.

L3T 2.0: Überarbeitung des Lehrbuchs in nur 7 Tagen

02. September 2013 | von s.kohlhase

Wie wir bereits berichtet hatten, ist das „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (L3T) seit Februar 2011 kostenlos online zugänglich. Seitdem wurden mehr als 240.000 Downloads gezählt, das Buch und die L3T-Philosophie von Kollaborativität und freier Bildung wurden mehrfach preisgekrönt. Nun ist es an der Zeit für eine Neuauflage: innerhalb des Projekts „L3T 2.0“ wurde das Werk in nur sieben Tagen komplett überarbeitet und um einige Kapitel ergänzt. Hierzu fanden vom 20. bis 28. August 2013 acht L3T-Camps in deutschen und österreichischen Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen statt, Interessierte konnten die Neuauflage aktiv mitgestalten und beispielsweise Texte schreiben, recherchieren, layouten oder die PR unterstützen. Das Ziel ist unter anderem eine noch flexiblere Einsatzmöglichkeit in der Lehre, so erlaubt eine CC-BY-SA Creative-Commons-Lizenz zukünftige Modifizierungen der Texte. Bei Interesse können Sie auf der Internetseite des Projekts weitere Informationen zum allgemeinen Vorgehen, der intensiven Vorbereitungsphase sowie der kollaborativen Arbeit und Aufgabenteilung erfahren. Das Ende der Nachbereitungsphase wird gegen Ende des Jahres erwartet. Die Neuauflage ist bereits jetzt als E-Book frei verfügbar.

 

 

Hamburger E-Learning-Magazin #10: eLearning in den Geisteswissenschaften

03. Juli 2013 | von s.kohlhase

Die aktuelle Ausgabe des Hamburger eLearning Magazins ist online. Besonders interessant: sie handelt speziell von eLearning in den Geisteswissenschaften! Lehrende verschiedener Hochschulen berichten von ihren Erfahrungen mit eLearning-Tools und stellen innovative Kurskonzepte vor. Von virtuellen Veranstaltungen, Podcasts und Wikis können Sie hier Interessantes über die eLearning-Aktivitäten in geisteswissenschaftlichen Studiengängen erfahren.

Die Fülle an Beiträgen aus unterschiedlichen Fachbereichen macht es deutlich: insbesondere in den Geisteswissenschaften zeichnet sich großes Potential für den Einsatz von eLearning-Konzepten ab. Besonders beliebt scheinen in diesem Zusammenhang Wikis zu sein. So bieten etwa das MediaeWiki, OKAPI oder das Brauchwiki die Möglichkeit, Wissen innerhalb von Kursen kollaborativ zu erarbeiten, zu erweitern und zu korrigieren. Der Virtual Linguistics Campus, die weltweit größte Lernplattform für die Sprachwissenschaft, bietet neben multimedialen und interaktiven Inhalten sogar einen eigenen Online-Studiengang an.

Wenn Sie mehr über diese und andere spannende Projekte erfahren möchten, dann schauen Sie sich die aktuelle Ausgabe des HeLM doch einmal an und lassen Sie sich von den eLearning-Erfahrungen anderer Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler inspirieren. Viel Spaß beim Lesen!

Lernen auf dem Smartphone: moBiwi kompakt

24. Juni 2013 | von s.kohlhase

Lernen auf dem Smartphone, ganz einfach unterwegs und wann immer es gerade passt – wäre das nicht praktisch? Wenn Sie die Idee des mobilen Lernens interessant finden, sollten Sie sich moBiwi anschauen. MoBiwi ist eine App der Fernuniversität Hagen und ermöglicht das mobile Lernen von bildungswissenschaftlichen Themen. Zurzeit stehen 4 Themenbereiche (Einstieg, Bildung, Erziehung, Sozialisation) zur Verfügung, innerhalb derer Frage- und Antwortkarten sowohl in Text- als auch in Audiofassung angeboten werden. Besonders praktisch ist zudem die Möglichkeit, vorgefertigte Antworten nach eigenen Vorstellungen zu ergänzen und sogar komplett eigene Fragen und Antworten zu kreieren. Weiterhin gibt es zu jedem Lernbereich ein weiterführendes Literaturverzeichnis.

Insgesamt ist moBiwi ansprechend und übersichtlich gestaltet und erinnert ein bisschen an das gute alte „Karteikartenlernen“. Insbesondere für Studierende des Bildungswissenschaftlichen Studiums im Rahmen der Lehramtsstudiengänge könnte diese App interessant sein. In jedem Fall ist sie eine hilfreiche Lernergänzung, die von Studierenden sicher gerne benutzt wird: Sein Smartphone trägt man ohnehin meist bei sich und so kann zum Beispiel eine lange Zugfahrt sinnvoll genutzt werden!

Leider befasst sich moBiwi ausschließlich mit bildungswissenschaftlichen Themen, aber auch in anderen Fachbereichen würde sich eine solche Lern-App anbieten. Für alle, die moBiwi einmal selbst ausprobieren möchten: Erhältlich ist die App derzeit kostenlos für iOS- und Android-Endgeräte.