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Blended Learning @ FB7

Kategorie: ‘aus der Praxis’

Weitere Praxisbeispiele für die „Digital Learning Map – Datenbank für Digitale Hochschullehre“ gesucht

16. Mai 2019 | von Mirjam Wernerus

Digital Learning MapIm September 2018 ging die frei zugängliche Datenbank Digital Learning Map online. Sie soll Projekte, Initiativen und Produkte digitaler Hochschullehre in ganz Deutschland sichtbar machen und daraus verlässliche Erfolgskriterien für das Lehren/Lernen mit digitalen Medien ableiten.

Inzwischen präsentiert die interaktive Karte über 100 Praxisbeispiele, aber es werden weiterhin praxiserprobte Vorschläge zu innovativen Lehrideen gesucht. Dafür muss nur das PDF-Formular ausgefüllt und per Mail an Bianca Diller geschickt werden. Weitere Informationen zum Einreichen der Vorschläge gibt es hier.

Call for Papers: Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) 15/1

25. April 2019 | von Mirjam Wernerus

Call for PapersDie Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) ist ein Online-Journal für wissenschaftliche Beiträge mit praktischer Relevanz zu aktuellen Fragen der Hochschulentwicklung. Der Fokus liegt dabei auf den didaktischen, strukturellen und kulturellen Entwicklungen in Lehre und Studium. Dabei werden in besonderer Weise Themen aufgenommen, die als innovativ und hinsichtlich ihrer Gestaltungsoptionen noch als offen zu bezeichnen sind.

Für das Themenheft 15/1 “Forschungsperspektiven auf Digitalisierung in Hochschulen” (Erscheinungstermin: März 2020) werden noch Beiträge gesucht. Bis zum 30. September 2019 können sowohl wissenschaftliche Beiträge innerhalb des Schwerpunktthemas als auch Werkstattberichte, die sich auf die instruktive Darstellung von Praxiserfahrungen, ‚Good Practice‘, Gestaltungskonzepten und Modellvorhaben beziehen, eingereicht werden.

Weitere Informationen zu den zu erfüllenden Kriterien der Beiträge sowie zu ihrer Formatierung und Einreichung gibt es hier.

Start von RWTHmoodle: Fragen und Antworten zusammengefasst

03. April 2019 | von Mirjam Wernerus

Am 1. April startete das neue Semester und Studierende müssen sich nicht nur mit neuen Vorlesungen und Seminare vertraut machen. Auch eine neue Lernplattform an der RWTH Aachen wird Einzug in den Lernalltag der Studierenden halten: RWTHmoodle.

Doch wie gestaltet sich der Einstieg in RWTHmoodle für Studierende und welche neuen Möglichkeiten bietet das System? Das IT Center der RWTH hat die wichtigsten Fragen und Antworten noch einmal zusammengefasst:

Wie komme ich in meinen Lernraum?

Lernräume in RWTHmoodle werden in der Regel für eine Lehrveranstaltung in RWTHonline angelegt. Sobald Studierende in RWTHonline für eine Lehrveranstaltung angemeldet sind und für diese einen Fixplatz zugewiesen bekommen haben, erhalten sie auch automatisch Zugriff auf den zugehörigen Lernraum in RWTHmoodle. Spätestens am Folgetag sollten sie den Lernraum auf ihrem „Dashboard“ in RWTHmoodle finden können. Der Login auf der Seite funktioniert bequem über den RWTH Single Sign On.

Wo liegt nun der Unterschied zu L²P?

In einem vorherigen Blogbeitrag hat das IT Center bereits über die Hintergründe für den Umstieg von L²P auf RWTHmoodle geschrieben.

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NRW-Ausschreibung 2019: Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre

02. April 2019 | von Mirjam Wernerus

Fellowships Digitale Hochschullehre NRWDas Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stifterverband schreiben für Lehrende, die an Hochschulen in staatlicher Trägerschaft oder an staatlich refinanzierten Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen tätig sind, 2019 erneut bis zu 40 Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre aus. Ein Fellowship ist mit bis zu 50.000 EUR dotiert. Bei Tandem-Fellowships erhöht sich der Betrag auf bis zu 100.000 EUR.

Es können auch Fellowships an Lehrende vergeben werden, die mit einem Hochschuldidaktiker oder einem Lehr-/Lernforscher oder mit einem Lehrenden aus einem anderen Studienfach oder von einer anderen Hochschule kooperieren (Tandem-Fellowships). Beide Antragsteller müssen an einer Hochschule in staatlicher Trägerschaft oder an einer staatlich refinanzierten Hochschule des Landes Nordrhein-Westfalen tätig sein.

Ziele des Programms:

  • Anreize für die Entwicklung und Erprobung digital gestützter Lehr- und Prüfungsformate (beispielsweise MOOCS, flipped/inverted classroom, Games, Simulationen, E-Prüfungen) oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten unter konsequenter Nutzung digitaler Technologien schaffen
  • den Austausch über (digitale) Hochschullehre und die Verbreitung der entwickelten Lehrinnovationen durch eine Vernetzung der Fellows befördern
  • zur Verstetigung digitaler Hochschullehre in den Hochschulen selbst beitragen

Von den Hochschulen wird erwartet, dass diese im Fall einer Förderung die Fellows aktiv unterstützen (zum Beispiel durch Freistellung für die Teilnahme an den Fellow-Treffen und die Lehr-/Lernkonferenzen). Das Fellowship soll auch dazu beitragen, eine dauerhafte fachbezogene und/oder fächerübergreifende Diskussion über digitale Hochschullehre an der Hochschule anzuregen.

Die im Kontext des Fellowship entwickelten digitalen Lehr-/Lernmaterialien müssen im zukünftigen landesweiten Onlineportal für Studium und Lehre in NRW (heureka.nrw) als Open Educational Ressources (mindestens unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 DE) eingestellt werden.

Die Projektförderung beginnt am 1. Januar 2020. Der Förderzeitraum beträgt maximal ein Jahr.

Leistungen und Programmbegleitung:

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Tool-Vorstellung: “Language Learning with Netflix”

27. März 2019 | von Mirjam Wernerus

Fremdsprachige Serien oder Filme können beim Ausbau von Sprachkenntnissen eine große Hilfe sein. Insbesondere Untertitel unterstützen das sprachliche Lernen.

Das Tool Language Learning with Netflix (kurz LLN) setzt genau dort an: Das kostenlose Chrome-Plugin blendet beim Streaming-Dienst Netflix Untertitel mit einer Übersetzung ein und pausiert die Serie oder den Film automatisch, um Zeit zum Lesen und Verstehen des Untertitels zu schaffen. Für einige Wörter können sogar Wörterbucheinträge eingeblendet werden:LLN Beispiel

Über die feinen Einstellungen des Tools können z.B. die automatische Pausierung ausgeschaltet, die Sprachausgabe verlangsamt oder die Größe des eigenen Wortschatzes in der entsprechenden Fremdsprache angegeben werden.

Wie funktioniert’s? Sobald das Plugin installiert wurde, erhält man eine Liste mit Filmen und Serien, die auf Netflix angeboten werden und für die LLN verfügbar ist. Mit Hilfe von Filtern lassen sich nun die Sprache, die gelernt werden soll, und das Land, in dem der Streaming-Dienst verwendet wird, einstellen. Aus der gefilterten Liste lassen sich die zu den Einstellungen passenden Filme und Serien direkt abspielen, wenn man in ein Netflix-Konto eingeloggt ist.

 

HFD Summer School 2019: Hochschullehre im digitalen Zeitalter gemeinsam gestalten

05. März 2019 | von Mirjam Wernerus

Hochschulforum Digitalisierung_LogoDas Hochschulforum Digitalisierung lädt vom 29. bis zum 31. Juli 2019 zur diesjährigen HFD Summer School zum Thema “Hochschullehre im digitalen Zeitalter gemeinsam gestalten” ein. Insgesamt 30 Teilnehmende aus der Lehre sowie aus Medien- und Didaktikzentren sollen zusammenkommen, um in interaktiven Formaten Erfahrungen auszutauschen sowie von- und miteinander zu lernen, wie die Digitalisierung von Lehren und Lernen in ihrer Hochschule gestaltet und befördert werden kann.

Alle Teilnehmenden sollen eine konkrete Herausforderung aus ihrer Lehre bzw. Hochschule mitbringen, die sie bei der HFD Summer School bearbeiten möchten. Hierfür wird das Format der Kollegialen Beratung genutzt: In kleinen Gruppen beraten sich die Teilnehmenden wechselseitig zu ihren “Fällen” und entwickeln gemeinsam Lösungsideen.

Inspiration gibt es an allen drei Tagen durch Workshops und Pecha Kucha Vorträge, bei denen die Teilnehmenden eigene Themen setzen und gute Praxisbeispiele aus ihrer Hochschule vorstellen können. In den insgesamt vier 90-minütigen Workshops sollen Erfahrungen weitergegeben und die Perspektiven der anderen Teilnehmenden kennengelernt werden. Die Pecha Kucha Vorträge hingegen sind inspirierende Kurzvorträge, in denen besondere Projekte vorgestellt oder wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen geteilt werden können. Dabei werden 20 Bilder für jeweils 20 Sekunden gezeigt, was zu einem Blitzvortrag von 6 Minuten und 40 Sekunden führt.

Bis zum 14. April 2019 ist die Bewerbung für die diesjährige HFD Summer School möglich. Weitere Informationen gibt es hier.

Institut für Erziehungswissenschaft erforscht “Digitale außerschulische lern- und bildungsbezogene Handlungspraxen von Jugendlichen”

21. Februar 2019 | von Mirjam Wernerus

Erklärvideos YouTubeSeit dem 1. Oktober 2018 läuft das Projekt “Digitale außerschulische lern- und bildungsbezogene Handlungspraxen von Jugendlichen”. Dabei handelt es sich um ein Verbundvorhaben des Instituts für Erziehungswissenschaft der RWTH Aachen und des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Medienpädagogik der Universität Bremen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Die Projektlaufzeit umfasst insgesamt drei Jahre – vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2021.

Der Fokus des Projekts liegt auf dem Spannungsverhältnis formaler, non-formaler und informeller Bildung, die sich aus der Digitalisierung bzw. Mediatisierung der Lebenswelt ergibt. Bisher gibt es kaum Erkenntnisse darüber, wie genau Lernen außerhalb der Schule über digitale Medien funktioniert. Genau dieser Bereich wird für die Steuerung von Bildungsprozessen und für eine bestmögliche Lernförderung immer relevanter.

Hier setzt das Verbundprojekt der RWTH Aachen und der Universität Bremen an. Das interdisziplinäre Forscherteam untersucht, wie Lernen und Bildung bei Jugendlichen außerhalb der Schule mit Einsatz von digitalen Medien funktioniert, etwa bei Erklärvideos, Foren, Blogs oder Tutorials auf Youtube. Darüber hinaus geht es den Forschenden auch darum, das Zusammenspiel von schulischer und außerschulischer Bildung aus den Perspektiven der (Fach-)Didaktik, Medienpädagogik und Kommunikations- und Medienwissenschaft zu beleuchten. Das Forscherteam der RWTH Aachen koordiniert den Verbund.

Das Projekt liefert zentrale Erkenntnisse über das außerschulische Lernen und über das Lernen mit digitalen Medien. Hieraus sollen Leitlinien und Handlungsempfehlungen für Schule und Jugendarbeit entwickelt werden. Das Forschungsprojekt erarbeitet so relevante Grundlagen für die Bildungspraxis und trägt wichtige Erkenntnisse zu einer gelingenden digitalen Transformation und der Zukunftsfähigkeit der Bildung in Deutschland bei.

E-Learning AG der Philosophischen Fakultät

16. Januar 2019 | von C. Wenzel

Alle interessierten Mitglieder der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen, aber auch weitere Gäste, sind zur anstehenden Sitzung der fakultätseigenen E-Learning AG herzlich eingeladen:

Wir treffen uns am 23.01.2019
von 13.00 bis max. 14.30 Uhr
in der Pausenhalle des Philosophischen Instituts  
(Eilfschornsteinstraße 16)

In unserer Sitzung wird uns u.a. Dr. Ilona Cwielong vom Institut für Erziehungswissenschaft das BMBF-Projekt Digitale außerschulische lern- und bildungsbezogene Handlungspraxen von Jugendlichen vorstellen.

Zudem wird uns Dr. Harald Jakobs vom CiL über den aktuellen Stand des Wechsels vom L²P hin zu moodle informieren.

Ihre eigenen Vorschläge und Anregungen für die Tagesordnung sind zudem selbstverständlich und wie immer herzlich willkommen.

Geben Sie die Einladung gern auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiter.

MfL stellt vor: “Dynexite – Ein Prüfungssystem für Hochschulen”

16. Januar 2019 | von Administrator

Neue Technologie ‘Spaactor’ macht Videos und Podcasts durchsuchbar

07. Januar 2019 | von Mirjam Wernerus

Die Textsuche von Google und Bing ist heutzutage kaum noch wegzudenken. Ohne sie wären selbst die kleinsten Recherchen wesentlich zeitaufwändiger. Trotz ihres hohen Stellenwerts haben diese Suchmaschinen noch ein entscheidendes Manko: Das Gesagte in Audiodateien oder Videos aus dem Netz kann nicht durchsucht werden. Dabei machen gerade diese einen immer größeren Teil des World Wide Webs aus, z.B. in Form von Podcasts, zeitversetzten Radioabrufen oder YouTube-Videos.

Spaactor, eine Suchmaschine für Gesprochenes, soll die Lösung für dieses Problem sein. Seit 2015 arbeitet eine Bremer Firma an der neuen Technologie, die ein Transkript aus den Tonaufnahmen erstellt. Wird ein gesuchter Begriff in einem Transkript gefunden, kann nicht nur die entsprechende Audiodatei oder das zugehörige Video ausgeliefert, sondern auch die exakt richtige Stelle, in der das Suchwort vorkommt, abgespielt werden. Ziel des Projekts rund um Spaactor ist es, nahezu alle Videos und Audios im deutschsprachigen Raum durchsuchbar zu machen.

Die Nutzung von Spaactor ist kostenlos. Lediglich professionelle Mediendienste oder Universitäten buchen die kostenpflichtige Beobachtung bestimmter Suchbegriffe, etwa Markennamen.

Spaactor