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Blended Learning @ FB7

Urheberrecht im E-Learning

11. Mai 2011 | von Administrator

Die Hochschulbibliothek hat im Oktober letzten Jahres zusammen mit dem CiL eine Info-Veranstaltung angeboten mit dem Titel “Was darf ich wie verwenden? Urheberrecht im Kontext von E-Learning”.

Unter anderem ging es um die Frage, wie die “kleinen Teile eines Werkes” im §52a UrhG zu verstehen sind, konkret wie viele Seiten eines Buches für den digitalen Semesterapparat in L2P zur Verfügung gestellt werden dürfen.

Der Referent und Urheberrechts-Experte, Herr Oliver Hinte, hat empfohlen, für diesen Zweck nicht mehr als 15 % eines Werks zu digitalisieren. Wir folgten dieser Empfehlung und reduzierten den Prozentsatz von 20% auf 15%. Diese 15% entsprechen auch dem “Gesamtvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach §52a UrhG” zwischen den Ländern und den Verwertungsgesellschaften. Wobei erwähnt werden muss, dass die VG Wort diesen Vertrag zwar nicht unterschrieben hat, ein Urteil vom OLG München vom März 2011 lässt aber vermuten, dass die Grenze in Zukunft eher nach unten korrigiert werden muss

Yvonne Brzoska
brzoska[at]bth.rwth-aachen.de



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