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Blended Learning @ FB7

ETS-Projekt am IfAAR: LEAR – The Language Expert‘s Advanced Resources

24. Oktober 2011 | von Administrator

An dieser Stelle haben wir kürzlich auf die aktuell bewilligten ETS-Projekte aufmerksam gemacht. Darunter befindet sich auch ein Projekt des Instituts für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik, das wir Ihnen kurz vorstellen möchten:

Das Projekt LEAR von Prof. Stella Neumann, Prof. Frauke Intemann und Dr. Paula Niemietz vom Institut für Anglistik, Amerikanistik und Romanistik richtet sich an Studierende des Faches Englisch und dient der Ergänzung und Erweiterung der sprachpraktischen Ausbildung in den Studien­gängen der Anglistik und Amerikanistik.

Im Zusammenhang der BA/MA-Umstellung des Lehramtsstudiums und der Neukonzeption der jetzigen Präsenzveranstaltungen werden didaktische und inhaltliche Konzepte für ergänzende und weiterführende Selbstlernmodule entwickelt, die ein autonomes, eigenverantwortliches Lernen durch geeignete Materialien unterstützen. Drei exemplarische E-Learning-Module mit unterschiedlichen inhaltlichen An­forderungen sowie eine Dokumentation, die die Entwicklung und den Einsatz weiterer Module und die Anpassung an neue Erkenntnisse der Sprachlehrforschung ermöglicht, sollen am Projektende vorliegen.

Mögliche (und für deutsche Lerner des Englischen traditionell schwierige) Themen der Module sind Bedeutung und Verwendung der verschiedenen Tempusformen, Pragmatik (u.a. Höflichkeitskonventionen, Re­gister inkl. Unterschiede zw. schriftlicher und mündlicher Kommunikation), Präpositionen und Ger­manismen, Mittel der Informationsstruktur, Metasprache (Identifizierung grammatischer Strukturen). Eine web-basierte synchrone Plattform erlaubt schließlich den einfachen, individuellen Zugriff für die Studierenden und soll Übungsformen ermöglichen, die über Multiple Choice und Lückentexte hinausgehen.

Die Studierenden können sich entsprechend ihrer Bedürfnisse die Module auswählen, eine Einstufung der Studierenden soll jedoch nicht vorgegeben werden, so dass sowohl schwächere, durchschnittliche und auch überdurchschnittliche Stu­dierende sich jeweils individuell verbessern können. Dies wird zudem vor allem auch zu einem größeren inhaltlichen Spielraum in den Präsenzveranstaltungen führen, die nicht mehr in bisherigem Umfang mit der Grundlagenvermittlung blockiert sind und sich an einem höheren Sprach­niveau orientieren können. Damit dient das Projekt insbesondere der Verbesserung der An­gebote in der Studieneingangsphase, da der Erwerb der notwendigen Sprachkompetenz gerade in dieser Phase im Vordergrund steht und bis zum Ende des zweiten Studienjahrs abgeschlossen sein soll. Die zu entwickeln­den Module werden zudem auch für MA-Studierende verfügbar sein, für die ansonsten keine eigenen Sprachlehrveranstaltungen stattfinden. Fremdsprachendidaktische Inhalte zu Lernstrategien sowie Maßnahmen zur Reflexion der eigenen Lernstrategien sollen den Lernprozess auf einer metakognitiven Ebene bewusst machen und so auf Motivation sowie Lernleistung der Studierenden Einfluss nehmen.



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