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Blended Learning @ FB7

Wikis in der Lehre II: MediaeWiki

21. Juni 2012 | von C. Wenzel

Mittelalterliche Literatur und das Web 2.0 liegen, so will man meinen, weit auseinander. Wie der Freiburger Mediävist Bent Gebert beides zusammenbringt und für seine Lehre fruchtbar macht, berichtet er auf der Seite der Impulswerkstatt Lernqualität der Uni Freiburg:

Lehren und Lernen in geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern bewegen sich auf stark veränderlichen und darum schwer organisierbaren Gegenstandsfeldern. Das vorgestellte Kurskonzept reagiert auf diese Spannungslage mit einem Modell des Blended Learning: In einem kollaborativen Prozess wird eine online zugängliche Lehr-Lern-Plattform aufgebaut bzw. genutzt, die einerseits die Komplexitäten von Lehrstoffen aufnimmt und Verknüpfungen herstellt, andererseits Reduktionen und Bündelungen von Wissen in Artikelform erlaubt, das in der Präsenz-Lehrveranstaltung gemeinsam erarbeitet wird.

In diesem Lehr/Lernmodell erarbeiten die Studierenden Konzeption, Aufbau und Qualitätskriterien eines Wikis und schreiben schließlich gemeinsam online die Artikel, die sie gegenseitig und unter Anleitung redigieren. Auf diese Weise können die Studierenden auch ihren Leistungsnachweis erwerben. Gleichzeitig entsteht dadurch eine Wissensplattform zur mittelalterlichen Literatur und Kultur, die von allen Lehrenden und Studierenden frei genutzt und sogar erweitert werden kann und darf: das MediaeWiki. Bent Gebert erhielt für dieses Konzept 2011 den Lehrpreis der Universität Freiburg.

Mehr zu diesem Konzept, zur Planung und Durchführung erzählt Bent Gebert hier im Interview mit dem Uni-Radio Freiburg, und hier reflektiert er über Aufwand und Nutzen dieses Konzeptes.

Eine Antwort auf “Wikis in der Lehre II: MediaeWiki”

  1. C. Wenzel sagt:

    Auch die Zeitschrift uni’lernen stellt Bent Geberts Seminarkonzept in einem doppelseitigen Artikel vor.



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