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Blended Learning @ FB7

Uni für alle!?

12. April 2013 | von s.kohlhase

Unter dem Titel “Uni für alle” hat sich neulich auch DIE ZEIT mit dem Online-Studium befasst – einem Thema, das zweifelsfrei in rasantem Tempo weiter an Bedeutung gewinnt. Die Artikelreihe bietet einen Überblick und beleuchtet unterschiedliche Facetten des Online-Lernens.

Der Artikel “Harvard für alle Welt” berichtet über das Potential des Internets, die Bildung zu revolutionieren. Beispielsweise bekommen die hiesigen Dozenten durch die kostenlose Verfügbarkeit von hochwertigen und spannenden Vorlesungsmitschnitten renommierter Professoren einige Konkurrenz, der zudem noch unabhängig von Zeit und Ort gelauscht werden kann. Eine neue Form von frei zugänglichen Online-Kursen, die aus einer Kombination von Vorlesungsaufzeichnungen, Online-Tests und weiterführenden Lernmaterialien bestehen, werden zudem unter dem Begriff MOOC (Massive Open Online Course) bekannt. In den USA belegt derzeit bereits jeder dritte Studierende solche Online-Kurse und kann darüber sogar Zertifikate erwerben. In dem Beitrag “So funktioniert die Online-Uni” werden sieben Fragen zu MOOC gestellt und beantwortet. Es werden diverse Vor- und Nachteile genannt – eine Ersetzung der altgewohnten Studienveranstaltungen scheint jedoch (noch) nicht unmittelbar bevorzustehen. Auch wenn die Fülle an Online-Kursen reichlich und teilweise qualitativ äußerst hochwertig ist, so eignen sie sich momentan wenn überhaupt nur als Alternative zu Einführungskursen. Dennoch: durch diese neuen Möglichkeiten des Lernens sind Hochschulen gefordert, sich zu überlegen, was sie Besonderes leisten und womit sie ihr Profil stärken können. Falls Sie sich einmal selbst Portale mit Vorlesungsaufzeichnungen oder Online-Kursmaterialien anschauen möchten, stellen Lecture2Go der Universität Hamburg, die OpenLearnWare Plattform der TU Darmstadt, Podcampus, der Tübinger Internet Multimedia Server, Apples iTunesU oder Academic Earth interessante Beispiele dar.



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