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Bundestag verabschiedet Urheberrechtsreform für die Wissenschaft

05. Juli 2017 | von M. Wernerus

paragraph buttonAm 30. Juni 2017 hat der Bundestag das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) verabschiedet. Ab dem 1. März 2018 ermöglicht die Reform Lehrenden und Forschenden, 15 Prozent eines Werkes zu kopieren und in elektronische Semesterapparate – wie z.B. L²P – hochzuladen. Das oftmals aufwändige Prüfen eines angemessenen Lizenzangebots ist somit nicht mehr notwendig.

Auch Vervielfältigungen für unkommerzielle Zwecke im Rahmen von Text- und Data-Mining sowie Kopien “auf Einzelbestellung” sind dank der Urheberrechtsreform bald möglich. Zudem können Bibliotheken an Leseterminals in ihren Räumen je Sitzung bis zu zehn Prozent eines Werkes für nicht-kommerzielle Zwecke verfügbar machen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Erläuterung zum neuen Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) veröffentlicht.



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