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Neue Technologie ‘Spaactor’ macht Videos und Podcasts durchsuchbar

07. Januar 2019 | von Mirjam Wernerus

Die Textsuche von Google und Bing ist heutzutage kaum noch wegzudenken. Ohne sie wären selbst die kleinsten Recherchen wesentlich zeitaufwändiger. Trotz ihres hohen Stellenwerts haben diese Suchmaschinen noch ein entscheidendes Manko: Das Gesagte in Audiodateien oder Videos aus dem Netz kann nicht durchsucht werden. Dabei machen gerade diese einen immer größeren Teil des World Wide Webs aus, z.B. in Form von Podcasts, zeitversetzten Radioabrufen oder YouTube-Videos.

Spaactor, eine Suchmaschine für Gesprochenes, soll die Lösung für dieses Problem sein. Seit 2015 arbeitet eine Bremer Firma an der neuen Technologie, die ein Transkript aus den Tonaufnahmen erstellt. Wird ein gesuchter Begriff in einem Transkript gefunden, kann nicht nur die entsprechende Audiodatei oder das zugehörige Video ausgeliefert, sondern auch die exakt richtige Stelle, in der das Suchwort vorkommt, abgespielt werden. Ziel des Projekts rund um Spaactor ist es, nahezu alle Videos und Audios im deutschsprachigen Raum durchsuchbar zu machen.

Die Nutzung von Spaactor ist kostenlos. Lediglich professionelle Mediendienste oder Universitäten buchen die kostenpflichtige Beobachtung bestimmter Suchbegriffe, etwa Markennamen.

Spaactor



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