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Blended Learning @ FB7

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Jul
19
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JFMH 2018
Jul 19 – Jul 20 ganztägig

Die Technische Universität Kaiserslautern lädt am 19. und 20. Juli 2018 zum JFMH 2018 (Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung) ein:

Das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung versteht sich als Nachwuchstagung unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Gesellschaft für Informatik (GI; Fachgruppe E-Learning) sowie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE; Sektion Medienpädagogik).

 

Als ein Forum des Austausches richtet sich das JFMH an Nachwuchswissenschaftler*innen in der Qualifizierungsphase, an Wissenschaftler*innen aus praxisorientierten Forschungsprojekten, sowie an Studierende, Lehrende und Praktiker*innen. Das Forum steht allen Interessierten aus den Feldern der Hochschuldidaktik, Mediendidaktik, Medienpädagogik, Informatik und E-Learning offen, insbesondere aus den Lernorten Schule, Hochschule sowie Aus- und Weiterbildung.

 

Mit dem JFMH möchten wir den interdisziplinären, einrichtungs- und funktionsübergreifenden Diskurs stärken. Wir streben einen ausgewogenen Theorie-Praxis-Dialog zwischen Nachwuchswissenschaftler*innen, Praktiker*innen und hochschulischen Projektmitarbeiter*innen an. Erfahrene Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen sind zudem eingeladen, die Beiträge aus verschiedenen Perspektiven zu kommentieren und die Nachwuchswissenschaftler*innen sowie Praktiker*innen aus Forschung und Projektpraxis zu unterstützen. Neben den inhaltlich unterschiedlich akzentuierten Tracks werden ausgewählte Keynotes einen Rahmen in Form von aktuellen Forschungs- und Praxis-Impulsen liefern. Nicht zuletzt liefert das JFMH zahlreiche Gelegenheiten zu Vernetzung und Austausch.

 

Thema: Teilhabe in einer durch digitale Medien geprägte Welt

 

Gesellschaftliche Teilhabe lässt sich als ein grundlegendes Ziel von Bildungsprozessen verstehen. Da digitale Medien in der heutigen Zeit die Lebens- und Arbeitswelt immer stärker durchdringen, wird an vielen Stellen über grundlegende und barrierearme Medienbildung als Voraussetzung zur Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Teilhabe diskutiert. Im Zuge der Digitalisierung finden Prozesse der Kommunikation, der Informationsbeschaffung und der Partizipation an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend in virtuellen Welten statt. Digitale Medien bieten dabei grundsätzlich die Chance einer zeit- und ortsunabhängigen Kommunikation sowie eines räumlich und zeitlich entkoppelten Lernens.

 

Wer jedoch nicht über ausreichende Medienkompetenz oder nicht über die erforderliche technische Ausstattung und Infrastruktur verfügt, läuft Gefahr, am beruflichen und gesellschaftlichen Leben nicht gleichberechtigt partizipieren zu können. Hiervon sind neben Personen mit inklusivem Förderbedarf beispielsweise auch Personen in ländlich geprägten Räumen betroffen, beispielsweise aufgrund fehlender Breitbandverbindungen. Aktuelle Phänomene wie „Fake News“, „Social Bots“ oder „Filter Bubbles” zeigen zudem, dass Medien auch Risiken im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe sein können, da durch solche Entwicklungen ein verzerrtes Bild von Gesellschaft entstehen kann.

 

Daher ist es gerade im Kontext von Lehre und Forschung sowie in Qualifizierungsphasen von Studierenden und Promovierenden bedeutsam, sich reflektiert und differenziert mit den sich wandelnden Herausforderungen, aber auch den gegebenen Chan- cen, die digitale Medien im Hinblick auf Teilhabe bieten, zu befassen. Teilhabe muss dabei interdisziplinär gedacht werden, so dass Sichtweisen aus verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten und Fachlogiken zusammengeführt werden können.

 

Zugänge zum Thema können dabei in Auseinandersetzung mit der Rolle von Lehren- den und Lernenden, mit der Rolle und Funktion von Medien, mit ethisch/normativen Grundhaltungen, mit Kommunikationsprozessen, mit Organisationsstrukturen und vielfältigen weiteren Blickwinkeln ermöglicht werden und im Hinblick auf folgende Felder diskutiert werden (z.B. Methodik und Didaktik(en); Theoretische Grundlagen; Technik, Implementierung und Innovation; Rahmenbedingungen und Anforderungen; Qualitäts, Organisations- und Hochschulentwicklung und Evaluation)