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Blended Learning @ FB7

Schlagwort: ‘Medienpädagogik’

Dagstuhl-Erklärung: Bildung in der digitalen vernetzten Welt

01. Juni 2016 | von Administrator

Beim Seminar „Informatik@Schule 2016“ der Gesellschaft für Informatik haben Experten aus den Bereichen Informatik und Didaktik über die Zukunft digitaler Bildung diskutiert.

Dagstuhl-ErklärungAls Ergebnis der Tagung wurde die Dagstuhl-Erklärung zur „Bildung in der digitalen vernetzten Welt“ verfasst. Die Bildungsexperten, unter denen sich auch Prof. Sven Kommer vom Institut für Erziehungswissenschaft befand, sehen die Informatik, Medienpädagogik und Wirtschaft in der Pflicht, weitere Bildungsangebote in Schulen zu bereitzustellen. Dabei ist es notwendig, alle Aspekte und Erscheinungsformen der digitalen, vernetzten Welt zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck wurde das Dagstuhl-Dreieck entwickelt.

Die vollständige Dagstuhl-Erklärung ist online verfügbar. Weitere Informationen zum Dagstuhl-Dreieck erklärt Prof. Ira Diethelm, Organisatorin des Seminars, in einem kurzen Video:

 

 

Von schwarzen Löchern und blinden Flecken in der Medienpädagogik

24. April 2015 | von Administrator

Bei der Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE, die im März an der RWTH stattfand, sprach Dr. Sandra Hofues über “Schwarze Löcher, blinde Flecken, konzeptionelle Leerstellen. Zum Stand einer Medienbildung an der Hochschule”. Auf Ihrer Webseite hat sie nun die Vortragsfolien veröffentlicht.

Aus dem Abstract: “Medienpädagogische Tätigkeiten  an der Hochschule zeichnen sich derzeit  durch einen mediendidaktischen  Schwerpunkt aus, welcher den Einsatz von  digitalen Medien und  Technologien für das Lehren und Lernen anvisiert  und im Wesentlichen  Konzepte befördert, die das Lehren und Lernen unter  Zuhilfenahme dieser  Werkzeuge (vermeintlich) besser machen […]. […]  Schwarze Löcher  zeigen sich z.B. dahingehend, dass eine Orientierung an  einer  normativ-emanzipatorischen Bildungsidee oder an ‚Bildung durch   Wissenschaft’ […] in der Diskussion um ‚die’ Medien eher verschwindet.   Ausgehend vom Bildungsverständnis ergeben sich ebenfalls blinde Flecken   der Beschäftigung mit und über Medien, sodass soziales Handeln in, mit   und durch Medien an der Hochschule wenig betrachtet wird.”

Die Folien und Abstracts aller weiteren Vorträge der Veranstaltung finden sich auf dem Tagungsblog.

Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik

18. März 2015 | von Administrator

Frühjahrstagung MedienpädagogikAm 19. und 20.3. März 2015 findet die Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der RWTH Aachen statt. Von Seiten der Veranstalter heißt es dazu:

Ein selbstkritischer Blick auf die Geschichte der Medienpädagogik offenbart zunächst vielfältige innovative Erträge. Zugleich sind aber auch blinde Flecken, Diskursvermeidungen und (möglicherweise ideologisch bedingte) Vereinseitigungen feststellbar.

In jüngster Zeit tritt dabei nochmals klarer hervor, in welch hoch komplexen Spannungsfeld Medienpädagogik operiert: Der Medienalltag verändert sich mit einer bislang nicht gekannten Dynamik, gewinnorientierte Medienkonzerne konterkarieren mit ihren Durchsetzungsstrategien (ebenso wie staatliche Überwachungsstrukturen) die Bemühungen um pädagogische Selbstermächtigung und digitale Demokratie. Das Bildungssystem fordert mediengestützte Lernoptimierung und manchmal auch die Reflexion über Medien.

Das vielfältige Programm mit den Abstracts der einzelnen Vorträge finden Sie hier.

“Wie unterrichte ich denn Facebook?” Interview mit Prof. Kommer

30. Januar 2015 | von Dirk Nettelnbreker

Deutsche Schüler weisen bestenfalls mittelmäßige Fähigkeiten im Umgang mit Digitalen Medien auf. Das bestätigte zuletzt die International Computer and Information Literacy Study (ICILS), von vielen auch als Computer-PISA bezeichnet.

Zu diesem Thema interviewten die Aachener Nachtichten kürzlich Prof. Sven Kommer, Medienpädagoge und Geschäftsführer des Instituts für Erziehungswissenschaften der RWTH. Hier kann das komplette Interview online abgerufen werden.

Bereits kurz nach Veröffentlichung der Studie im vergangenen November sprach auch der Deutschlandfunk in der Sendung PISAplus mit Prof. Kommer.

 

“Digitale Medien: Das Bildungswesen in Abwehrstellung?” Prof. Kommer im Gespräch

29. August 2014 | von Administrator

Prof. Dr. Sven Kommer vom Institut für Erziehungswissenschaft der RWTH Aachen ist Sprecher der Initiative ”Keine Bildung ohne Medien“. Im Gespräch mit der werkstatt.bpb.de – Digitale Bildung in der Praxis gibt er Auskunft über digitale Medien im Schulunterricht, über den medialen Habitus von Lehrerinnenn und Lehrern, über Ideen und Ansätze, Ungleichheiten durch neue Medien im Schulunterricht zu entschärfen und vieles weitere.

— Medien Bildung (@medienmanifest) 28. August 2014

Das komplette Gespräch steht hier online zum Nachhören bereit.

Lebendige Verbindung von Präsenz- und Online-Lehre an der Uni Leipzig

26. Juli 2012 | von Administrator
Projektposter (pdf)

Projektposter (pdf)

Für Bachelor-Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft bietet die Universität Leipzig als Ergänzung zur Grundlagenvorlesung Medienpädagogik (Prof. Schorb) ein begleitendes Tutorium an, das von Master-Studierenden dieses Studiengangs verantwortet und durchgeführt wird. Dabei wechseln sich gegenseitig eng verzahnte Online- und Präsenzphasen ab. Das vorrangig rezeptive Lernen in der Vorlesung wird hier durch aktivierendes und kommunikatives Lernen sinnvoll ergänzt. Der Projektleiterin Karla Spendrin sowie Julia Glade und Anett Hübner, die uns dieses Projekt gemeinsam in einem Gastbeitrag vorstellen, danken wir ganz herzlich!

Zur Möglichkeit einer lebendigen Verbindung zwischen Präsenz- und Online-Veranstaltungen: Online-tutorielle Begleitung der Grundlagenvorlesung Medienpädagogik an der Universität Leipzig

An der Universität Leipzig gibt es seit nunmehr drei Jahren das Angebot einer online-tutoriellen Begleitung der Grundlagenvorlesung Medienpädagogik. Dieses Angebot wird von Studierenden des Masterstudiengangs Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) mit Schwerpunkt Medienpädagogik geplant und durchgeführt. Es richtet sich an Studierende des Bachelor-Studiengangs KMW bzw. Studierende, die dieses Fach im Wahlbereich belegen.

Das Tutorium wird als Ergänzung der klassischen Vorlesung angeboten und kann von den Bachelor-Studierenden auf freiwilliger Basis besucht werden. Es ist selbst als Blended-Learning-Szenario (drei Präsenztreffen und dazwischen liegende längere Online-Arbeitsphasen) konzipiert. Im Rahmen des Tutoriums vertiefen und erweitern die Studierenden die Kenntnisse aus der Vorlesung durch die Bearbeitung verschiedener Aufgabenstellungen.

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