Kategorien
Seiten
-

Blended Learning @ FB7

Schlagwort: ‘RWTH’

Zweite Phase der Digitaliserungsstrategie der Lehre von 2018 bis 2023 startet

08. Februar 2018 | von M. Wernerus

Startup Business People Working on Laptop Copy SpaceWie bereits hier berichtet, unterstützte das Rektorat während der ersten Phase der Digitalisierungsstrategie der Lehre von 2014 bis 2017 die Erprobung von Lehr-, Lern- und Prüfungsformaten sowie den Prozess der Digitalisierung der Lehre an der RWTH Aachen University finanziell und personell.

Dabei galt der sogenannte “Aachen Way”: “das Rektorat ermöglicht den Transformationsprozess und gibt Leitlinien für die Universität vor; die Fakultäten und Fachgruppen greifen diese Möglichkeiten aktiv auf und gestalten sie fachspezifisch aus.”

Die erste Phase der Digitalisierungsstrategie war so erfolgreich, dass die RWTH Aachen University in der nationalen Hochschullandschaft derzeit die Führungsrolle bei der Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie übernimmt. Dafür gab es 2017 sogar den erstmals verliehenen Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz.

Die zweite Phase der Digitalisierungsstrategie der Lehre von 2018 bis 2023 widmet sich nun der “Schaffung dauerhaft optimaler Voraussetzungen für exzellentes Lehren und Lernen an der RWTH”. Im Rahmen dessen werden didaktisch sinnvolle Blended Learning Formate an allen Fakultäten der RWTH Aachen University gefördert.

Mit Hilfe von digitalen Formaten sollen die Bedürfnisse der Studierenden erfüllt und der Studienerfolg gesteigert werden. Sie ergänzen die Präsenzlehre und können von den Studierenden auch außerhalb des Regelstudienbetriebs genutzt werden.
In diesem Rahmen hat auch die Philosophische Fakultät aktuell eine Ausschreibungsrunde für alle Lehrenden gestartet. Melden Sie sich gerne bei unserem Blended-Learning-Koordinator, um weitere Details und den Ausschreibungstext zu erhalten.

 

 

ETS-Projekte 2017 sind jetzt online abrufbar

19. Dezember 2017 | von M. Wernerus

Auch dieses Jahr wurden Projekte aus verschiedenen Instituten und Lehrstühlen der RWTH Aachen für die Förderung durch den Exploratory Teaching Space (ETS) ausgewählt. Hier werden die diesjährigen Lehr- und Lernkonzepte inklusive Abstracts aufgelistet.

Unter den insgesamt elf ETS-Projekten 2017 sind auch zwei aus der Philosophischen Fakultät: Das Projekt “Biblisches Griechisch in digitaler und interaktiver Lehre” von Dr. Steffen Jöris und Prof. Dr. Simone Paganini vom Institut für katholische Theologie, Lehr- und Forschungsgebiet Biblische Theologie, und das Projekt “LEVI – Lernvideos zu sozialwissenschaftlichen Arbeitstechniken” von Dipl.-Wirtl. Sebastian Schmitz und Dr. des. Maike Weißpflug vom Lehrstuhl und Institut für Politische Wissenschaft.

Genius-Loci-Preis: RWTH erhält Auszeichnung für exzellente Lehre

27. November 2017 | von M. Wernerus

pexels-photo-356065Wie bereits hier berichtet, hat die RWTH Aachen University den erstmals vergebenen Genius-Loci-Preis für Lehrexzellenz vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erhalten.

Die umfassende institutionelle Lehrstrategie an der RWTH Aachen University und deren beispielhafte Umsetzung bei der Gestaltung der Curricula oder der Qualifizierung der Lehrenden hat die Jury überzeugt.

Professor Aloys Krieg, Prorektor für Lehre an der RWTH Aachen University, freut sich über die Entscheidung der Jury und blickt bereits in die Zukunft:

In der nächsten Zeit werden wir sicher den Fokus auf Internationalisierung und Unterrichtsmethodik legen. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Digitalisierung, die alle Bereiche von Studium und Lehre durchdringt.

Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ist zweckgebunden und für die Einladung eines Visiting Scholar of Teaching and Learning in Higher Education einzusetzen, sprich für eine Gastprofessorin bzw. einen Gastprofessor.

Philosophische Fakultät lädt zum Master- und Lehramtsmastertag ein

08. November 2017 | von M. Wernerus

Master- und Lehramtsmastertag 2Wer sich für ein geistes- und sozialwissenschaftliches Masterstudium an der RWTH Aachen University interessiert, stellt sich viele Fragen:

  • Warum sollte man Geistes- und Sozialwissenschaften an einer technischen Hochschule studieren?
  • Welche Profile haben die Studiengänge?
  • Welche Karriereperspektiven bieten sich?

Der Master- und Lehramtsmastertag am Mittwoch, 13. Dezember 2017, 14:30 bis 18:30 Uhr, gibt Antworten auf diese Fragen.

In Vorträgen werden die Studiengänge und deren Profile vorgestellt, um einen Überblick über das Masterangebot der Geistes- und Sozialwissenschaften an der RWTH zu geben.

Aber auch Themen wie Bewerbung, Finanzierung, Stipendien und Promotion werden besprochen.

Studierende berichten über ihre Studienerfahrungen und Absolventinnen und Absolventen zeigen ihren Karriereweg auf.

Informationsstände im Foyer bieten zudem die Möglichkeit der persönlichen Beratung.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


DIE WICHTIGSTEN INFORMATIONEN IM ÜBERBLICK:

WANN? Mittwoch, 13. Dezember 2017, 14:30 bis 18:30 Uhr

WO? SuperC, Generali-Saal und Ford-Saal (6. Etage) und Räume 5.31/5.32 (5. Etage), Templergraben 57

ZIELGRUPPE? Bachelorstudierende der RWTH Aachen und anderer Universitäten sowie alle Interessierte

Weiterlesen »

Social Media an der Philosophischen Fakultät

06. September 2017 | von M. Wernerus

Immer mehr Einrichtungen und Institute der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen legen sich Social-Media-Kanäle zu. Wir haben die Facebook-, Twitter- und Instagram-Kanäle aus der Philosophischen Fakultät zusammengetragen, um einen Überlick über das mittlerweile breite Social Media Angebot zu verschaffen. Falls ein Kanal fehlen sollte, würden wir uns über einen Hinweis dazu freuen!

Weiterlesen »

Projekt BL&ETS 2014-2017: Best-Practice-Beispiele aus allen Fakultäten

07. August 2017 | von M. Wernerus

Eine Auswahl erfolgreicher Blended-Learning Maßnahmen aus den einzelnen Fakultäten bzw. Fachgruppen der RWTH Aachen University wird seit Kurzem hier vorgestellt. Alle Maßnahmen sind im Rahmen der ersten Phase der Digitalisierungsstrategie der Lehre von 2014 bis 2017 (Projekt BL&ETS 2014-2017) entstanden.

Darunter befinden sich die folgenden drei Best-Practice-Beispiele aus der Philosophischen Fakultät:

Professor Dr. theol. Simone Paganini hat sich beispielsweise im Rahmen seiner Flipped-Classroom-Szenarien mit dem Thema “Schöpfung und Paradies” auseinandergesetzt. Dabei ist dieses Lehrvideo entstanden:

Weitere Videos gibt es zu den Themen “Gesetz und Barmherzigkeit”, “Der Mensch und die Menschin”, “Der Sündenfall”, “Wieso hat Kain Abel erschlagen” und “Wer hat Goliath erschlagen”.

Jahrestagung der DVPW Themengruppe Hochschullehre an der RWTH Aachen

21. Februar 2017 | von Administrator

DVPW 2017Vom 9-10. März 2017 veranstaltet die DVPW Themengruppe Hochschullehre ihre Jahrestagung an der RWTH Aachen. Unter dem Motto „Politikwissenschaftliche Hochschullehre – Läuft bei dir?“ wird es in verschiedenen thematischen Panels um den Austausch über Hochschullehre in der Politikwissenschaft gehen.

Unter anderem wird auch Maike Weißpflug vom Lehrstuhl Politische Theorie und Ideengeschichte der RWTH einen Werkstattbericht zum Blended-Learning-Projekt „Lehrvideos in der Studieneingangsphase“ im Studiengang BA Gesellschaftswissenschaften geben.

Details zum kompletten, vielseitigen Programm finden Sie hier in der Einladung (pdf).

Die Anmeldung ist noch bis 24. Februar 2017 (!) per Mail an mischa.hansel@ipw.rwth-aachen.de möglich

Online-Wörterbuch zur höfischen Dichtersprache um 1200

13. Februar 2017 | von M. Wernerus

woerterbuch-zur-hoefischen-dichtersprache-um-1200Seit dem Sommersemester 2015 befindet sich das Online-Wörterbuch zur höfischen Dichtersprache um 1200 im Aufbau. Es handelt sich um ein Internetportal der Professur für “Germanistik/Mediävistik” am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen University, das von den Blended-Learning-Initiativen finanziell unterstützt wird. Das Wörterbuch wird sukzessive erweitert und revidiert, ist aber bereits seit 2015 nutzbar.

Besonders in der Studieneingangsphase soll das Internetportal helfen. Zwar sind alle historischen Wörterbücher der deutschen Sprache inzwischen online im Wörterbuchnetz verfügbar, doch ihre sinnvolle Nutzung stellt sich besonders für StudienanfängerInnen als sehr schwierig dar.

Zentrale, semantisch sehr ‘aufgeladene’ Wörter, die immer wieder in der höfischen (Ritter-) Epik sowie Lyrik (vor allem Minnesang) auftreten, wurden ausgewählt. Das Online-Wörterbuch informiert nicht nur über deren Bedeutungsherkunft, sondern auch über ihre Verwendung in verschiedenen Textsorten im 12. und 13. Jahrhundert. Kleine Textbeispiele inklusive Übersetzungen sollen der Sensibilisierung der BenutzerInnen dienen.

Der Einsatz eines Audience Response Systems am Beispiel ARSnova – ein kurzer Praxisbericht

25. Januar 2017 | von Administrator

(Projekt gefördert im Rahmen des Blended Learning-Förderprogramms der RWTH, BL&ETS 14-17)

Fragen wir Studierende nach ihrer Meinung über das klassische Vorlesungsformat, so kritisieren sie oftmals ihre fehlende Einbindung durch die Dozierenden bzw. nicht ausgeschöpfte Interaktionsmöglichkeiten, was sich wiederum auf Lehr- und Lernerfolge niederschlägt. Einen Ansatz, um den Studierenden eine solche Möglichkeit der Aktivierung und Partizipation zu bieten, stellt der Einsatz eines Audience Response System (ARS) dar. Allgemein wird darunter ein Medium verstanden, welches auf die Interaktion zwischen Dozierendem und Studierenden abzielt. Das Angebot solcher Systeme ist vielfältig; unser Team hat sich nach eingehender Prüfung für das Produktangebot der TH Mittelhessen, ARSnova, entschieden.

devicesBei ARSnova handelt es sich um ein frei verfügbares ARS, das browserbasiert ist und auf Open-Source-Basis funktioniert. Somit können es Studierende per Windows-Laptop oder Android-Smartphone/Tablet direkt verwenden; zudem ist es nutzerfreundlich gestaltet. Die einzige Voraussetzung ist das Vorhandensein eines Webbrowsers. Durch das Erstellen von sogenannten Sessions innerhalb des Angebots kann der Dozierende für jede Veranstaltung einen eigenen Lernbereich erstellen, der mit Inhalten gefüllt werden kann. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines solchen Lernbereichs sind tatsächlich sehr umfangreich. So können verschiedene Frageformate genutzt werden, um den Lernstand der Studierenden zu überprüfen – von klassischen Multiple-Choice-Fragen bis zu bildbasierten Fragen. Außerdem kann der Fokus nicht nur auf den Lernstand, sondern vor allem auf Feedback für den Dozierenden gelegt werden. Somit bietet ARSnova vielfältige Einsatzszenarien, von denen sowohl die Studierenden als auch die Dozierenden profitieren können.

Weiterlesen »

Die Hochschulen, die VG Wort und die digitalen Semesterapparate

15. Dezember 2016 | von C. Wenzel

paragraph

Vorab: Eine Löschung von Dokumenten aus dem Digitalen Semesterapparat oder den Lernmaterialien des L²P ist vorerst nicht nötig!

Zur aktuellen Situation § 52a UrhG und die VG Wort wird in diesen Minuten seitens der Pressestelle der RWTH Aachen folgende Nachricht verbreitet:

Es gab zuletzt an vielen deutschen Hochschulen Gerüchte um ein mögliches Abschalten von Lehrplattformen zum 1. Januar im Zuge eines neuen Rahmenvertrages mit der VG Wort, bei dem es um Vergütung urheberrechtlich geschützter Texte geht. Fakt ist, dass sich Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und VG Wort nun verständigt haben, eine neue, gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Ein Abschalten der RWTH-Lernplattform L2P steht nicht zur Diskussion. Die RWTH erwartet eine Lösung, die weiterhin eine unproblematische Nutzung von L2P für die Studierenden und Lehrenden beinhaltet.

Anbei finden Sie die entsprechende Pressemitteilung von HRK, KMK und VG Wort. Zudem hat das NRW-Wissenschaftsministerium heute noch einmal deutlich gemacht, dass eine sachgerechte Lösung gesucht und bis dahin weiter pauschal vergütet werde. Weder Studierende noch Lehrende müssen also fürchten, dass die Lernplattform L2P abgeschaltet wird. Wenn Sie Bedenken in dieser Art feststellen, verweisen Sie bitte auf diese Stellungnahme und nehmen Sie den Betroffenen Ihre Bedenken oder gar Befürchtungen.

Gemeinsame Pressemitteilung von HRK, KMK und VG Wort:

Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und VG Wort teilen gemeinsam mit:
Die drei Partner beauftragen eine gemeinsame Arbeitsgruppe, eine einvernehmliche Lösung für die Handhabung des Urheberrechts im Kontext der Lehre an Hochschulen zu entwickeln.

Der Arbeitsgruppe gehören an: Für die VG Wort die Geschäftsführer Dr. Robert Staats und Herr Rainer Just. Für die Hochschulrektorenkonferenz der Vizepräsident Prof. Dr. Holger Burckhart und Generalsekretär Dr. Jens-Peter Gaul. Für die Kultusministerkonferenz die Staatssekretäre Gert-Rüdiger Kück (Bremen) und Dr. Thomas Grünewald (Nordrhein-Westfalen).

Die Arbeitsgruppe wird rechtzeitig vor dem Jahresende 2016 einvernehmlich einen Lösungsvorschlag vorlegen. Die Partner wollen eine bruchlose weitere Nutzung der digitalen Semesterapparate an den deutschen Hochschulen über die Jahreswende hinaus gewährleisten.

Sie wollen ferner bis zum 30. September 2017 unter Berücksichtigung der BGH-Entscheidung vom 20. März 2013 eine praktikable Lösung an den deutschen Hochschulen implementieren.

Ergänzung (19.12.2016):

Aus dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW heißt es in einer Mitteilung vom 15.12.2016 dazu:

Die Beteiligten haben vereinbart, die pauschale Abgeltung derAnsprü­che der VG WORT nach § 52a UrhG zunächst bis zum 30. September 2017 fortzuführen. Diese Vereinbarung ermöglicht somit den Hochschu­len eine Nutzung des § 52a UrhG im bisherigen Umfang auch über den 31. Dezember 2016 hinaus.

KMK,HRK und VG WORT haben zudem vereinbart, in den nächsten Monaten eine für alle Beteiligten praktikable und sachgerechte Lösung zu entwickeln.