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Blended Learning @ FB7

Schlagwort: ‘Urheberrecht’

aktuelle Schulungen zur Mediendidaktik und zum Urheberrecht

09. Oktober 2012 | von Administrator

Auf das neugeründete Center of Excellence in Academic Teaching (ExAcT) haben wir bereits an dieser Stelle im Blog aufmerksam gemacht. Nun möchten wir Sie auf eine Schulung am ExAcT hinweisen, die sich dem Einsatz verschiedenster Medien in der Hochschullehre widmet:

Das interdisziplinäre Basisseminar Medienkompetent in die Lehre führt in die Grundlagen der Mediendidaktik ein. Ausgewählte Medien für den Einsatz in der Hochschullehre werden vorgestellt und nach ihren technischen wie didaktischen Funktionen klassifiziert. Sie lernen die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken verschiedener Medien sowie ihre Einsatzszenarien kennen, um so die passenden Medien für Ihre Lehrveranstaltung gezielt auszuwählen und sinnvoll einzusetzen.

Das ExAcT bietet dazu zunächst folgende Termine an: 18.+19.10. / 18.12.+19.12. / 21.+22.02. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWTH können kostenlos teilnehmen. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie hier.

In den Themenkomplex Urheberrecht und E-Learning versucht eine von CiL und BTH gemeinsam veranstaltete Schulung Licht zu bringen:

Welche fremden Bilder oder Videos dürfen in Vorlesungsunterlagen verwendet werden? Welche digitalen Kopien von Texten dürfen Studierenden zur Verfügung gestellt werden? In welchem Umfang darf dies geschehen? Welche Medien sind rechtlich wie geschützt?

Am 24.10.2012 von 10-12 Uhr wird Oliver Hinte, Geschäftsführer der Fachbibliothek Rechtswissenschaften der Universität Köln im Konferenzraum der Hochschulbibliothek (5. Etage) die komplexen Zusammenhänge entwirren und Dozierenden mehr Sicherheit bei der Verwendung von Medien in der Lehre vermitteln. Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Online-Umfrage zum Urheberrecht

10. August 2011 | von Harald Jakobs

Das Aktionsbündnis “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” hat eine Online-Umfrage zum Urheberrecht unter allen in Bildung und Wissenschaft Tätigen gestartet. Die Umfrage erfolgt anonym und unter der Leitfrage “Was erwarten Sie in Ihrer Arbeit in Bildung und Wissenschaft von den Regelungen im Urheberrecht?”. Das Zentrum für E-Learning der Universität Ulm hat auf seinem Blog den Aufruf des Aktionsbündnisses veröffentlicht. Demzufolge ist der Hintergrund der Umfrage das Bemühen des Aktionsbündnisses um ein bildungs- und wissenschaftsfreundlicheres, vor allem leichter verständliches Urheberrecht. Denn

die Erfahrung vieler im Bereich Bildung und Wissenschaft Tätiger zeigt, dass die im Urheberrecht für Ihre Arbeit verankerten Regelungen in ihrer Zersplitterung und Formulierung unübersichtlich, schwer zu verstehen, im Umfang weiterhin nicht ausreichend und teilweise auch kaum praktikabel sind.

Um gegenüber dem Gesetzgeber die entsprechenden Interessen und Anforderungen besser vertreten zu können, soll die Umfrage klären,

welche Erwartungen die in Bildung und Wissenschaft Tätigen für den Umgang mit Wissen und Information haben.

Die Umfrage wird durchgeführt vom Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit Organisationen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. und der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.

Der Online-Fragebogen ist erreichbar unter http://www.iuwis.de/umfrage/.

Die Umfrage läuft noch bis zum 20. August. Die Ergebnisse werden Ende August auf der Webseite des Aktionsbündnisses und von IUWIS (Infrastruktur Urheberrecht für Wissenschaft und Bildung) veröffentlicht.

Urheberrecht im E-Learning

11. Mai 2011 | von Administrator

Die Hochschulbibliothek hat im Oktober letzten Jahres zusammen mit dem CiL eine Info-Veranstaltung angeboten mit dem Titel “Was darf ich wie verwenden? Urheberrecht im Kontext von E-Learning”.

Unter anderem ging es um die Frage, wie die “kleinen Teile eines Werkes” im §52a UrhG zu verstehen sind, konkret wie viele Seiten eines Buches für den digitalen Semesterapparat in L2P zur Verfügung gestellt werden dürfen.

Der Referent und Urheberrechts-Experte, Herr Oliver Hinte, hat empfohlen, für diesen Zweck nicht mehr als 15 % eines Werks zu digitalisieren. Wir folgten dieser Empfehlung und reduzierten den Prozentsatz von 20% auf 15%. Diese 15% entsprechen auch dem “Gesamtvertrag zur Vergütung von Ansprüchen nach §52a UrhG” zwischen den Ländern und den Verwertungsgesellschaften. Wobei erwähnt werden muss, dass die VG Wort diesen Vertrag zwar nicht unterschrieben hat, ein Urteil vom OLG München vom März 2011 lässt aber vermuten, dass die Grenze in Zukunft eher nach unten korrigiert werden muss

Yvonne Brzoska
brzoska[at]bth.rwth-aachen.de