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Blended Learning @ FB7

Schlagwort: ‘Wikis’

Blended Learning mit L²P – Teil 7: Zusammenarbeit fördern mit Wiki und Gruppenbereich

13. Januar 2016 | von Harald Jakobs

In Teil sieben der Artikelserie zu Blended Learning mit L²P betrachten wir mit Wiki und Gruppenbereich zwei Kollaborationswerkzeuge. In einem Wiki kann man z.B. (gemeinschaftlich) einen Wissenspool zur Veranstaltung aufbauen oder Projektarbeit dokumentieren. Der Gruppenbereich gibt Studierenden Freiraum zur selbständigen Zusammenarbeit und bietet zugleich Lehrenden die Option, Lehrszenarien mit Gruppenarbeit besser zu unterstützen.

Wiki-Seiten

Wiki-Seiten ermöglichen es einer Gruppe, online gemeinsam Texte zu verfassen, ihre Entstehung anhand der gespeicherten Versionen der Seite zu verfolgen und gegebenenfalls ältere Versionen wiederherzustellen. Aus- und Einchecken der Seiten vor bzw. nach dem Bearbeiten verhindern dabei, dass Änderungen durch paralleles Arbeiten gegenseitig überschrieben werden.

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Mit Wiki-Seiten können Studierende z.B. ihre Arbeit an einem Gruppenprojekt dokumentieren, gemeinsam ein Skript zur Veranstaltung erstellen oder einen Wissenspool in Form eines Glossars oder einer Linkliste. Dozierende können eine FAQ und Informationen zu einer Veranstaltung und zur begleitenden Prüfung einstellen (s. Abb. 1) oder das Ergebnis einer Feedbackumfrage nach dem Modell des One Minute Paper dokumentieren.

Gruppenbereich

Wiki-Seiten können von allen Personen im Lernraum gleichermaßen bearbeitet werden. Gruppen und die damit verbundenen Arbeitsplätze sind hingegen voneinander getrennt.

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Geschichtsdidaktik mit Wikis und Etherpads

17. März 2015 | von Dirk Nettelnbreker

etherpadIn seinem Blog beschreibt Dr. Christoph Pallaske vom Historischen Institut der Universität zu Köln wie man Wikis und Etherpads in der universitären Lehre, speziell in der Geschichtswissenschaft, einsetzen kann. Dabei verfolgt Pallaske einen BYOD-Ansatz (Bring your own Device). Die Seminarteilnehmer können mit ihren eigenen Geräten, seien es Laptops, Smartphones oder Tablets, die digitalen Angebote Nutzen. Zur Vorbereitgun der Seminare werden dazu Wikis eingesetzt, die alle nötigen Hintergrundinformationen sowie die relevante Literatur enthalten. Während des Seminars können die Studierenden dann mit Hilfe von Etherpad kollaborativ Aufgaben lösen. Von den Studierenden, so Pallaske, werde der Ansatz gut angenommen und führe zu einer besseren Beteiligung am Seminar.

 

aktuelle Schulungen zur Mediendidaktik und zum Urheberrecht

09. Oktober 2012 | von Administrator

Auf das neugeründete Center of Excellence in Academic Teaching (ExAcT) haben wir bereits an dieser Stelle im Blog aufmerksam gemacht. Nun möchten wir Sie auf eine Schulung am ExAcT hinweisen, die sich dem Einsatz verschiedenster Medien in der Hochschullehre widmet:

Das interdisziplinäre Basisseminar Medienkompetent in die Lehre führt in die Grundlagen der Mediendidaktik ein. Ausgewählte Medien für den Einsatz in der Hochschullehre werden vorgestellt und nach ihren technischen wie didaktischen Funktionen klassifiziert. Sie lernen die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken verschiedener Medien sowie ihre Einsatzszenarien kennen, um so die passenden Medien für Ihre Lehrveranstaltung gezielt auszuwählen und sinnvoll einzusetzen.

Das ExAcT bietet dazu zunächst folgende Termine an: 18.+19.10. / 18.12.+19.12. / 21.+22.02. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWTH können kostenlos teilnehmen. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie hier.

In den Themenkomplex Urheberrecht und E-Learning versucht eine von CiL und BTH gemeinsam veranstaltete Schulung Licht zu bringen:

Welche fremden Bilder oder Videos dürfen in Vorlesungsunterlagen verwendet werden? Welche digitalen Kopien von Texten dürfen Studierenden zur Verfügung gestellt werden? In welchem Umfang darf dies geschehen? Welche Medien sind rechtlich wie geschützt?

Am 24.10.2012 von 10-12 Uhr wird Oliver Hinte, Geschäftsführer der Fachbibliothek Rechtswissenschaften der Universität Köln im Konferenzraum der Hochschulbibliothek (5. Etage) die komplexen Zusammenhänge entwirren und Dozierenden mehr Sicherheit bei der Verwendung von Medien in der Lehre vermitteln. Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Neues Schulungsprogramm des CiL

22. August 2012 | von C. Wenzel

Soeben hat das CiL sein aktuelles Schulungsprogramm für das Wintersemester 12/13 veröffentlicht. Über die Grundlagenkurse zur Einführung in das L²P hinaus bietet das CiL Aufbau- und Ergänzungskurse an.

Als sehr hilfreich beschreiben viele Studierende den Einsatz von veranstaltungsbegleitenden eTests und Vorlesungsaufzeichnungen. Das CiL geht also insbesondere auf diese Themen ein: In Aufbaukursen erfahren Sie das Wichtigste zur Erstellung elektronischer Selbsttests sowie zu den im Wintersemester anstehenden Neuerungen des (auf moodle basierenden) eTest-Moduls im L²P. In den Ergänzungskursen stehen die Themen Vorlesungsaufzeichnungen und Urheberrecht im Vordergrund. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen zum didaktisch sinnvollen Einsatz von Wikis und Foren in der Lehre sowie zur Nutzung von Adobe Connect für Online-Sprechstunden, Online-Vorträge oder virtuelle Seminarsitzungen. (RWTH-Angehörige können Adobe Connect übrigens über das Deutsche Forschungsnetzwerk kostenlos nutzen.)

Neuerdings bietet das CiL jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr auch eine offene Sprechstunde an. Zusatzkurse zu anderen Themen können zudem nach Absprache vereinbart werden.

An den Schulungen können alle Dozierenden und sonstigen Mitarbei-terInnen der RWTH kostenlos teilnehmen. (Einige Kurse werden auch im Rahmen des Programms des Center for Doctoral Studies angeboten und stehen somit den dort angemeldeten Promovierenden der RWTH offen. )

Das komplette Veranstaltungprogramm finden Sie hier auf der Internetseite des CiL oder hier als pdf.

Wikis in der Lehre II: MediaeWiki

21. Juni 2012 | von C. Wenzel

Mittelalterliche Literatur und das Web 2.0 liegen, so will man meinen, weit auseinander. Wie der Freiburger Mediävist Bent Gebert beides zusammenbringt und für seine Lehre fruchtbar macht, berichtet er auf der Seite der Impulswerkstatt Lernqualität der Uni Freiburg:

Lehren und Lernen in geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern bewegen sich auf stark veränderlichen und darum schwer organisierbaren Gegenstandsfeldern. Das vorgestellte Kurskonzept reagiert auf diese Spannungslage mit einem Modell des Blended Learning: In einem kollaborativen Prozess wird eine online zugängliche Lehr-Lern-Plattform aufgebaut bzw. genutzt, die einerseits die Komplexitäten von Lehrstoffen aufnimmt und Verknüpfungen herstellt, andererseits Reduktionen und Bündelungen von Wissen in Artikelform erlaubt, das in der Präsenz-Lehrveranstaltung gemeinsam erarbeitet wird.

In diesem Lehr/Lernmodell erarbeiten die Studierenden Konzeption, Aufbau und Qualitätskriterien eines Wikis und schreiben schließlich gemeinsam online die Artikel, die sie gegenseitig und unter Anleitung redigieren. Auf diese Weise können die Studierenden auch ihren Leistungsnachweis erwerben. Gleichzeitig entsteht dadurch eine Wissensplattform zur mittelalterlichen Literatur und Kultur, die von allen Lehrenden und Studierenden frei genutzt und sogar erweitert werden kann und darf: das MediaeWiki. Bent Gebert erhielt für dieses Konzept 2011 den Lehrpreis der Universität Freiburg.

Mehr zu diesem Konzept, zur Planung und Durchführung erzählt Bent Gebert hier im Interview mit dem Uni-Radio Freiburg, und hier reflektiert er über Aufwand und Nutzen dieses Konzeptes.

Wikis in der Lehre I: Online-Vortrag

12. Juni 2012 | von C. Wenzel

Am Freitag, den 15.6. können Sie sich bei einem Online-Vortrag der Uni Freiburg über konkrete sowie mögliche Einsatzszenarien von Wikis in der universitären Lehre informieren:

Der Vortrag wird sich auf die aktive Nutzung von Wikis in der E-Learning-Landschaft der Uni Freiburg konzentrieren. Zu Beginn wird die technische Umsetzung des Wikiservers kurz vorstellen und hierbei vor allem die verwendete Farmlösung aufgreifen. Danach werden drei konkrete, bespielhafte Wikis, zwei davon aus der Lehre (Kunstgeschichte – Prof. Schreurs-Moret, Sprachpraxis Englisch – Nagel und Woodfin), und auf der anderen Seite das RZ Wiki, als dynamische und universitätsweit offene Dokumentations- und Supportplattform, als “best practice” Beispiele vorgestellt um schließlich noch allgemein auf mögliche Einsatzszenarien im universitären Lehr- und Verwaltungsalltag einzugehen und einige Erfolgsfaktoren für aktiv genutzte Wikis zu isolieren.

Um 14 Uhr können Sie unter folgendem Link am 15.6. dem Vortrag folgen und im Anschluss auch Fragen stellen oder Anregungen äußern: https://connect.ruf.uni-freiburg.de/wiki

Sollten Sie den Vortrag verpasst haben, können Sie sich hier jederzeit die Aufzeichnung anschauen.


Basics zur Exegese des Alten Testaments (BEAT) – ein E-Learning-Projekt an der Ruhr-Universität Bochum

07. Mai 2012 | von Administrator

Mit dem Wettbewerb 5×5000 fördert die Stabsstelle eLearning der Ruhruniversität Bochum (RUBeL) regelmäßig e-learning-gestützte Lehr- und Lernkonzepte. Zuletzt war auch ein alttestamentliches Projekt unter den geförderten. Katharina Pyschny, die das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Frevel leitet, war so freundlich, uns dieses, an dem oftmals heiklen Übergang von der Schule zur Hochschule ansetzende, Projekt in einem kurzen Beitrag vorzustellen. Herzlichen Dank.

Mit dem E-Learning-Projekt »Einstieg leicht gemacht! Basics zur Exegese des Alten Testaments« – kurz BEAT genannt – wurde dieses Jahr im Rahmen des RUBel-Wettbewerbs 5×5000 erstmals ein alttestamentliches Projekt prämiert. Unter der Mitarbeit von Prof. Dr. Christian Frevel, Katharina Pyschny, Annika Neurath und Giorgio Pappas geht dieses im WiSe 2011/12 endlich in die Start- und Anlaufphase.

Das E-Learning-Projekt „Einstieg leicht gemacht! Basics zur Exegese des Alten Testaments“,  das am alttestamentlichen Lehrstuhl der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Christian Frevel) situiert ist und seit dem WiSe 2011/12 durchgeführt wird, bietet Studienanfänger/innen die Möglichkeit Grundkenntnisse im Fachbereich “Altes Testament” zu erwerben und/oder zu vertiefen.

Die Idee des E-Learningprojekts

Gerade zu Beginn des Studiums sind Studierende mit den organisa­torischen, inhaltlichen und methodischen “Gegebenheiten” und Voraus­setzungen einer Universität überfordert. Auf inhaltlicher Ebene kommt dabei häufig noch ein äußerst heterogenes und teilweise unsys­tematisches (Schul-)Wissen dazu, welches den Studienbeginn erheb­lich erschwert und ggf. sogar Motivationsverluste mit sich bringt. Das Problem stellt sich in der Katholischen Theologie im Fach­­bereich “Altes Testament” zudem verschärft, insofern eine große Stofffülle (z.B. Hermeneutik, Aufbau und Entstehungsgeschichte des AT, Methodik der alttestamentlichen Exegese, Geschichte Israels, Theologie des AT) einer studientechnisch bedingten verhältnis­mäßig geringen SWS-Anzahl gegenübersteht, so dass z.B. bibelkundliche Inhalte nicht explizit bzw. ausführlich in den Veranstaltungen behandelt werden können, aber für das Verständnis der Veranstaltungsinhalte unerläss­lich sind.

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Neues CiL-Schulungsprogramm

07. Februar 2012 | von C. Wenzel

Soeben hat das CiL seinen aktuellen Schulungsflyer mit den Veranstaltungen von März bis Mai veröffentlicht. Neben den Grundlagenkursen zur Einführung in die Nutzung des L²P bietet das CiL auch Aufbaukurse zu weiterführenden Themen an: Insbesondere veranstaltungsbe-gleitende eTests werden von den Studie-renden als sehr hilfreich zur Klausurvor-bereitung und Überprüfung des eigenen Lernstands empfunden. Hierzu bietet das CiL gleich mehrfach eine Veranstaltung an, in der den Lehrenden Möglichkeiten der eTest-Komponente in L²P und erprobte Einsatzszenarien vorgestellt werden.

Darüber hinaus wird in einer Veran-staltung der didaktisch sinnvolle Einsatz von Wikis und Foren in der Lehre beleuchtet. Zwei weitere Veranstal-tungen widmen sich der Nutzung von Adobe Connect für Szenarien wie Online-Sprechstunden, Online-Vorträge oder virtuelle Seminarsitzungen.

Zudem können mit dem CiL auch Zusatzkurse nach Absprache vereinbart werden.

An den Schulungen können alle Dozierenden und sonstigen Mitarbei-terInnen der RWTH kostenlos teilnehmen. (Einige Kurse werden auch im Rahmen des Programms des Center for Doctoral Studies angeboten und stehen somit den dort angemeldeten Promovierenden der RWTH offen. )

Das komplette Veranstaltungprogramm finden Sie hier auf der Internetseite des CiL oder hier als pdf.

Didaktische Modelle des E-Learnings

31. Januar 2012 | von C. Wenzel

Weil und obwohl der Hinweis schon einige Zeit zurückliegt, möchten wir hier noch mal auf die fundierte und nach wie vor sehr nützliche Handreichung Didaktische Modelle des E-Learnings aufmerksam machen. Im Auftrag der E-Learning AG an der Philosophischen Fakultät hat Lars Bücken vom Lehrerbildungszentrum der RWTH den Transfer von didaktischen Modellen auf das E-Learning unter-sucht, um so der Nutzung von L²P einen didaktisch fundierten Rahmen zu geben, an dem sich die Lehrenden orientieren können. Nach einem ersten theoretisch-didaktischen Teil werden konkrete Anwendungsbeispiele für den innovativen Einsatz bestimmter Komponenten (eTests, Wikis, Foren) in L²P und die entsprechenden didaktischen Rahmenbedinungen aufgezeigt.

Die umfangreiche Handreichung steht allen Lehrenden der Fakultät als ppt-Präsentation und pdf-Dokument zur Verfügung.